Wie der Deutsche Badminton Verband am Freitag mitteilte, ist der langjährige Referatsleiter des Ausschuss für Spielbetrieb, Lutz Sotta, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten.
Lutz Sotta aus Düren erhielt 2005 die Ehrenplakette des Deutschen Badminton Verbandes für seine Verdienste. Zusammen mit seinem langjährigen Stellvertreter Paul Reinhard, der 2007 aufhörte, und Bundesliga-Spielleiter Bernd Mohaupt, war er für die Organisation des Spielbetriebs O19 zuständig. Viele Deutsche Meisterschaften und Ranglisten leitete er souverän und gelassen, während ihm die Bundesliga des öfteren Kopfzerbrechen bereitete, zuletzt noch mit dem Fall Langenfeld gegen DBV-Jugendwart.
Gründe für den Rücktritt wurden in der Mail des DBV, die "im Auftrage und auf Veranlassung unseres Präsidenten, Herrn Kerst", an die Landesverbände verschickt wurde, nicht bekanntgegeben. Inzwischen wurde allerdings bekannt, dass Lutz Sotta als Begründung für den Rücktritt angibt, dass er "keine Basis" sieht, seine Arbeit mit dem zuständigen Vizepräsidenten Gerd Pigola weiterzuführen. Auf der offiziellen Homepage des Deutschen Badminton Verbandes war bis Samstag abend keine Stellungnahme zu lesen.
Als früherer Sportwart Baden-Württembergs möchte ich mich - stellvertretend im Namen vieler Funktionsträger im Spielbetrieb der Landesverbände - bei Lutz für die angenehme Zusammenarbeit bedanken und wünsche ihm, dass er auch ohne DBV-Amt zukünftig viel Spaß am Badminton hat.