Für EBT Berlin beginnt am Wochenende die „heiße“ Phase der Hinrunde in der Badminton-Bundesliga. Am Samstag ist Meister BC Bischmisheim in der Sporthalle Samariterstraße zu Gast (7.11., 14 Uhr).
Die Spiele beider Teams gegeneinander sind traditionell aus den unterschiedlichsten Gründen immer von besonderer Brisanz. So auch dieses Mal. Noch gut in Erinnerung die Finalspiele um die Meisterschaft 2009, in denen EBT unglücklich und knapp den Saarländern unterlag.
Mit Dieter Domke und Johannes Schöttler wechselten zwei EBT-Aktivposten vor der Saison ausgerechnet zum Dauerrivalen Bischmisheim. Deren letztjahrige Nr. 1 im Herreneinzel, der Inder Arvind Bhat, schlägt seit September bei EBT auf.
Beide Teams führen vor dem Spieltag die Bundesligatabelle verlustpunktfrei an. Der Sieger des Spiels wird am Wochenende auf jeden Fall die alleinige Tabellenführung übernehmen.
Für EBT wird das ein ganz harter Brocken. Mit Arvind Bhat und Eetu Heino werden am Wochenende zwei bisher ungeschlagene Spieler nicht zur Verfügung stehen. Damit ist EBT klarer Außenseiter, aber immer für eine Überraschung gut. Mit dabei bei den Damen Juliane Schenk und Nicole Grether sowie bei den Herren Wong Choong Hann, Michal Logosz, Tim Dettmann und Josche Zurwonne.
Den Saarländern ist die Berliner Luft bisher immer sehr gut bekommen. In der Regel liefern die Spieler hier bessere Leistungen ab als zu Hause. Aber dieses Mal ist einiges anders. Erstmalig wird Xu Huaiwen, sichere Punktgarantin der letzten Jahre, nicht dabei sein. Für sie wird die weißrussische Nachwuchshoffnung Olga Konon antreten. Gemeinsam mit Emma Wengberg aus Schweden wird sie auch das Doppel gegen Nicole Grether und Juliane Schenk spielen.
Bei EBT konnte er in den vergangenen Jahren schon öfter als Nr. 1 spielen. Für Bischmisheim wird er das am Wochenende voraussichtlich erstmalig, Dieter Domke, und das ausgerechnet gegen Wong Choong Hann, der große Stücke auf ihn hält und ihm im letzten Jahr in den Spielen oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.
Entscheidend für den Spielausgang werden wohl die Herrendoppel und das Mixed sein. Klare Favoriten sind hier nicht auszumachen, zumal beide Mannschaften mehrere taktische Besetzungsmöglichkeiten haben. Gespannt darf man hier auf den Einsatz von Johannes Schöttler sein. Der sympathische Hamburger, zwei Jahre in den Diensten von EBT, ist schnell auch zu einer Stütze der Saarländer geworden. Wird er das auch gegen EBT bestätigen können?