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International, Persönlich

04.11.2009 15:36

"Nummer eins der Welt ist ein Kindheitstraum"

Von: Manuel Rösler

Schon die Nummer elf der Welt: Jan Ø. Jørgensen [BadmintonPhoto.com]

Jan Ø. Jørgensen zählt mit seinen 22 Jahren bereits zur europäischen Spitze. Der Weltranglisten-Elfte besiegte vor kurzem bei den Denmark Open Superstar Peter Gade und stellte damit erneut sein großes Potential unter Beweis. BadZine.de sprach mit dem dänischen Shootingstar.

Jan, du hast Peter Gade bei den Denmark Open geschlagen. Was bedeutet dir dieser Sieg?

Das ist natürlich ein großer Sieg. Es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin - diese Erkenntnis ist noch viel wichtiger als der Sieg allein. Ich muss jetzt weiter hart im täglichen Training arbeiten. Peter war der mit Abstand beste europäische Spieler der letzten Dekade. Es ist schön, da jetzt langsam ranzukommen.

Wie hat man deinen Sieg gegen Gade in Dänemark aufgenommen?

Es brachte große Schlagzeilen hier. Es war hart, mich auf das nächste Spiel zu konzentrieren - bei all dem Hype. Aber normale Menschen halten mich nicht auf der Straße an.

Kannst du einen kurzen Einblick in deinen Tagesablauf geben?

Am Morgen Training in Brøndby. Danach mache ich normalerweise Kraft- und Stabilisationstraining. Und das läuft ziemlich jeden Tag so. An einigen Tagen der Woche trainieren wir auch zweimal in der Halle. Wir Herreneinzelspieler trainieren alle gemeinsam unter Kenneth Jonassen.
 
Woran musst du dich noch verbessern?

Ich muss noch an meiner Laufarbeit arbeiten. Besser auf dem Court laufen. Zudem gibt es noch ein paar technische Sachen, in denen ich besser werden will. Zum Beispiel sind meine defensiven Schläge ausbaufähig.

Wie weit bist du von der Nummer eins der Welt entfernt?

Also, mein nächstes Ziel ist das Erreichen der Top-10. Und da bin ich ja schon dicht dran. Dann sollte die Top-5 als nächstes Ziel angesteuert werden. Dafür muss ich aber über eine lange Zeit konstant sein, was die Leistung betrifft. Das ist derzeit auch noch eines meiner größten Probleme. Die Nummer eins der Welt zu werden, ist ein Kindheitstraum und ich glaube daran, es schaffen zu können. Aber das wird noch einige Zeit dauern. Es bedarf viel harter Arbeit und noch einiges mehr.

Vielen Dank für das Gespräch!

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