Ab der kommenden Saison bricht in der Badminton-Bundesliga ein neues Zeitalter an. Sechs statt acht Spiele, zehn statt acht Teams und Spieltage unter der Woche stellen wohl die größten Reformen dar. Vize-Europameisterin Juliane Schenk, in der 1. Bundesliga für EBT Berlin aktiv, begrüßt die Veränderungen in Deutschlands höchster Spielklasse, sieht in der Aufstockung auf zehn Teams aber auch mögliche Terminprobleme.
"Generell sehe ich es positiv, dass Veränderungen in der Bundesliga vorgenommen wurden", spricht Juliane Schenk gegenüber Badzine.de. "An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir als Spieler auch zum Teil mit einbezogen wurden. Zum Beispiel was die Planung der Bundesligatermine betrifft. Hannes Käsbauer als Aktivensprecher und ich als Stellvertreterin haben versucht, durch unsere Beiträge und Ideen, die Spielorganisation zu optimieren. Grundsätzlich begrüße ich es, wenn es vorrangig Doppelspieltage gibt und auch entsprechende Entlastungen an den Wochenenden geschaffen werden."
Schenk: "Bin gespannt, wie sich die Reformen auswirken"
Skeptisch sieht Schenk allerdings die Aufstockung auf nun zehn Mannschaften in der 1. Bundesliga. "Jeder weiß um die Terminbrisanz und Belastungen innerhalb der Olympiaqualifikation - hier wird sich zeigen, wie es in der Umsetzung ausschaut. Aber ich bin gespannt, welchen Anklang die Reformen finden und was die ersten Erfahrungen bringen werden", erklärt Schenk, die auch in der kommenden Saison in Berlin aufschlagen wird. "Ich freue mich auf ein weiteres Jahr in Berlin und hoffe auf eine erfolgreiche Saison mit dem EBT, aber auch für die gesamte Bundesliga mit vielen begeisterten Fans."