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International

26.07.2010 16:12

Jonassens "magischer Touch"

Von: Manuel Rösler

Kenneth Jonassen hat in England große Pläne [Foto: BadmintonPhoto.com]

Nun lässt sich darüber streiten, ob der Einfluss des neuen englischen Nationaltrainers Kenneth Jonassen bereits so groß war, um Rajiv Ouseph zum souveränen Sieg bei den US Open zu pushen. Schließlich arbeitet der Däne erst seit zwei Wochen in Milton Keynes. Aber schon jetzt scheint festzustehen: Jonassen und England - das wird was.

"Ich sehe den Wechsel nach England als große Herausforderung für mich persönlich. Mit meiner Anstellung will der englische Verband einige Änderungen im System durchführen. Und das müssen wir auch. Wir haben mit der WM im nächsten Jahr und Olympia 2012 in London zwei große Highlights, bei denen die heimischen Spieler im Rampenlicht stehen."

"Als Spieler muss man sich immer weiterentwickeln"

Bis dahin hat der einstige Weltklassespieler die Aufgabe die Spieler Rajiv Ouseph, Carl Baxter und Andrew Smith - in der Weltrangliste derzeit auf Platz 22, 31 und 34 - in die Nähe der Top 10 zu bekommen. "Ich denke alle drei Spieler haben noch jede Menge Entwicklungspotenzial. Sobald man glaubt, man kann sich nicht mehr weiterentwickeln, sollte man sich was anderes suchen. Selbst ein Peter Gade, mittlerweile 33 Jahre alt, entwickelt sich als Spieler noch weiter."

Aber Jonassen sieht sich nicht ausschließlich als Einzeltrainer dieser drei Spieler, sondern schon jetzt sucht er die Schnittstellen. "Wir müssen jetzt anfangen, junge Spieler ins Trainingssystem zu integrieren. Die nächste Generation muss jetzt schon anklopfen und es den Etablierten schwer machen. Sie müssen den Druck der Nachkommenden spüren. Ich weiß, das sind große Worte, aber unser System muss nachhaltig sein - und das für viele Jahre."

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