"Das war ein rundum gelungener Tag heute." zog Juliane Schenk nach dem harten Erstrundensieg bei der Badminton-Weltmeisterschaft in Paris gegen Lydi Li Ya Cheah aus Malaysia Bilanz.
42 Minuten musste Juliane kämpfen, ehe sie Cheah 21:16, 21:17 besiegt hatte und im zweiten Satz einen 15:17-Rückstand wettgemacht hatte. Unmittelbar nach dem harten Auftaktmatch sprach Sven Heise in der Mixedzone des Stade Pierre de Coubertin mit der Deutschen Meisterin. Mit leuchtenden Augen schilderte Juliane ihre Begeisterung:
"Es ist halt Weltmeisterschaft und das heißt von Beginn an klar sein. Es war gleich eine asiatische Gegnerin. Ich werde gerne gleich in der ersten Runde herausgefordert. In der Vergangenheit hat das ganz gut geklappt, wenn ich gleich mein Bestes geben muss und ich war sehr gut vorbereitet für heute. Sicher, sie hat mir immer einen Ball reingespielt, es war hartumgekämpft. Aber dennoch, es hat schon viel Freude gemacht, hier auf dem TV Court zu spielen."
Das Dameneinzel zuvor dauerte 71 Minuten - war es ein Problem für Dich, so lange warten zu müssen?
"Ich hab mittlerweile angefangen zu schmunzeln, denn man kennt es ja. Ich hab die ganze Woche darauf gewartet, endlich mein erstes Spiel zu machen. Ich hab's genossen da draußen - die Ruhe und auch die Nervosität, von allem was zu haben. Das muss man genießen können - nicht nur auf dem Feld, sondern auch das vor dem Spiel und das danach. Das war ein rundum gelungener Tag heute."