Die ehemalige Weltranglistenerste Zhou Mi aus Hongkong ist wegen einer positiven Dopingkontrolle für zwei Jahre gesperrt worden. "Ich entschuldige mich. Ich habe die Arzneimittel nicht genommen, um besser zu spielen." sagte Zhou Mi.
Die 31 Jahre alte Spielerin, die vom chinesischen Team nach Hongkong gewechselt war, erklärte, sie habe vor dem Super Series Turnier in Singapur wegen einer Grippe traditionelle chinesische Medizin gekauft. Diese enthielt allerdings das Dopingmittel Clenbuterol. Zhou hält die Strafe für zu hart und will sie anfechten.
Thomas Kund, COO der Badminton World Federation, erklärte: "Der Fall zeigt allen Spitzensportlern ganz klar, dass sie keine verbotenen Substanzen nehmen dürfen, weil sie ansonsten mit Konsequenzen rechnen müssen, egal, ob es absichtlich oder aus Versehen passiert."
Bleibt die Sperre bestehen, verpasst die Weltklassespielerin die Olympischen Spiele 2012 in London.
Einen ausführlichen Bericht hat unsere Partnerseite Badzine.net. Das offizielle BWF-Statement gibt es hier.