In einem Interview mit der Online-Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit", stellte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz klar, nach welchen Kriterien die Sendeinhalte beim Zweiten Deutschen Fernsehen ausgewählt werden. Ausgewogenheit spiele dabei keine Rolle.
"Was die Leute interessiert, ist das oberste Kriterium – wir können ja kein Programm machen, was am Zuschauer vorbeigeht", so Gruschwitz in Zeit-Online. "Natürlich beachten wir auch, dass wir im Sinne unseres programmmäßigen Auftrags eine gewisse Bandbreite an Sportarten abbilden. Wir versuchen immer, etwa in der Sportreportage am Sonntag, auch Sportarten zu zeigen, die in anderen Formaten, etwa in Live-Sendungen keine Chance haben."
Für Badminton heißt das: Die Federbälle fliegen auch in Zukunft nicht öffentlich-rechtlich.