Morgen starten in Jakarta die Indonesia Open. Das Super-Series-Turnier in der indonesischen Metropole ist für jeden Badmintonspieler etwas ganz Besonderes. Im legendären Istora Senayan, der Austragungsstätte des Turniers, wird Badminton zelebriert. In keinem anderen Badmintonstadion der Welt flippen die Fans derart aus und feueren ihre Helden an. Mittendrin im Spektakel ein Deutscher: Badmintonstar Marc Zwiebler.
Doch der mehrfache deutsche Meister erwischte mit dem chinesischen Shootingstar Wang Zengming einen harten Auftaktgegner. Wir sprachen mit Marc Zwiebler über das 600.000 Dollar-Event in Südost-Asien.
BADZINE: Marc, schweres Los in Runde eins ...
Marc Zwiebler: Ich habe ihn letzte Woche in Singapur gesehen und war schwer beeindruckt von seiner Leistung dort. Besonders das Spiel gegen Taufik war echt gut und gegen Axelsen hat er auch nichts anbrennen lassen. Ich hätte gern gesehen, wie er richtig gegen Chen Jin gespielt hätte. Aber nachdem Chen Jin später das Finale geschenkt bekommen hat, denke ich, dass auch das Halbfinale eher ein Trainingsspiel war.
BADZINE: Hast du irgendwelche Schwächen entdecken können?
Zwiebler: Spieler auf einem solchen Level haben natürlich keine eklatanten Schwächen mehr. Aber er ist noch relativ jung und scheint ein wenig unkonstant zu sein.
BADZINE: Rechnest du dir Chancen aus?
Zwiebler: Ich versuche mich auf mich zu konzentrieren und ihn für jeden Punkt hart arbeiten zu lassen. Chancen habe ich auf jeden Fall - aber nur wenn ich 100% spiele. Deshalb freue ich mich auf die Herausforderung und hoffe auf ein gutes Ende für mich.
Vielen Dank für das Gespräch.