Indonesiens Superstar Taufik Hidayat meldet sich in der Causa "Lin Dan" zu Wort. Der 29-Jährige kritisierte gegenüber der "Jakarta Post" das Verhalten des Weltverbandes in diesem Fall und erinnerte auch an die zahlreichen Vorfälle dieser Art in der Vergangenheit.
"Das ist die Schuld der BWF. Sie schauen einfach nur zu und unternehmen nichts. Es ist doch bereits in der Vergangenheit mehrfach geschehen, wenn chinesische Spieler aufeinandergetroffen sind", spricht der Olympiasieger.
Und Taufik kann sich an einzelne Fälle, die seitens BWF ohne Konsequenzen geblieben sind, genau erinnern: "Zum Beispiel im All-England-Finale 2008 trat Lin Dan gegen einen Landsmann bandagiert auf und bewegte sich kaum - nur wenige Tage später gewann er die Swiss Open."
Für Hidayat muss der Weltverband in solchen Fällen Strafen aussprechen, um die Organisatoren und Fans in Zukunft davor zu schützen. "Die Zuschauer erwarten in den Finals hochklassige Badmintonspiele und keine taktischen Walkover."
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