Die Glaubwürdigkeit einer gesamten Sportart steht auf dem Spiel. Die Zahl der kampflosen Partien zwischen chinesischen Akteuren erhöht sich von Turnier zu Turnier. Jetzt hat auch Poul-Erik Høyer, Präsident von Badminton Europe, in einem Interview mit ”Ekstra Bladet” seinen Unmut geäußert. Der Olympiasieger von 1996 sagte, dass nur Sperren helfen würden.
„Das Einzige was in dieser Angelegenheit helfen wird, sind Ausschlüsse der jeweiligen Spieler.“ Zudem hofft der zweifache All-England-Sieger, dass mehr Spieler und Nationen ihren Unmut äußern. Bisher haben das laut Høyer ausschließlich dänische Akteure getan. Zuletzt hatte Joachim Fischer den Weltverband sehr heftig dafür kritisiert, bislang nichts gegen die Manipulationen unternommen zu haben.
Bei den gerade stattfindenden French Open gab im Viertelfinale Wang Zhenming gegen dessen Landsmann Chen Long das Match kampflos ab. Zuvor gab es bereits eine Spielaufgabe in einem rein chinesischen Damendoppelspiel.