Birgit Michels und Michael Fuchs haben bei den Bitburger Open 2011 in der Saarlandhalle Saarbrücken im Mixed bereits in der ersten Runde die Segel gestrichen. Am Freitag musste Fuchs sich auch aus dem Doppel-Wettbewerb verabschieden.
Gegen Chris Adcock und Andrew Ellis reichte es für den Bischmisheimer mit fränkischen Wurzeln und seinen Partner Oliver Roth beim 21:18, 16:21 und 21:15 für die Engländer nicht für den Einzug ins Halbfinale. Dabei fing die Partie so verheißungsvoll an, als der Korken des Federballs beim 3:2 für Deutschland im ersten Satz bei einem Abwehrversuch in den Saiten von Adcocks Schläger stecken blieb. Obwohl das deutsche Doppel hochmotiviert war und sich bisweilen nach einem Sieben-Punkte-Rückstand wieder heran kämpfte, wurden die Badmintonasse von der Insel sicherer.
Auch wenn die Spielanalyse noch bevorsteht, fasst Roth zusammen, warum es nicht geklappt hat: „Wir waren im dritten Satz ständig hinten. Dann machen wir meiner Meinung nach den Punkt zum 11:6, doch der wird Aus gegeben und erst ab dem Punkt sind wir wütend geworden und dann ist es vorwärts gegangen.“ Am Scheinwerferlicht lag es Roth zufolge nicht, dieses sei „top eingestellt“ gewesen. Fuchs' Kommentar „Scheiß Licht“ sei auf eine Ausnahme bei einer ungünstigen Ballannahme zurückzuführen. „Dumm gelaufen. Fuchsi kann nichts dafür, dass er in dieser Situation ungünstig ins Licht schaut.“
Starker Start für Kindervater und Schöttler
Auch Ingo Kindervater und Johannes Schöttler sind im Viertelfinale ausgeschieden. Roth bestätigt, was die Zuschauer in der Halle gesehen haben: „Sie haben super stark angefangen, waren immer dran an den Chinesen.“ Qiu Zihan und Liu Xialong hießen die Kontrahenten, die sich spannende und temporeiche Ballwechsel mit dem deutschen Duo lieferten. Im ersten Satz rutschte Liu zwei Mal aus und leistete sich drei Aufschlagfehler am Stück. Als es darauf ankam, behielt er jedoch die Nerven und verwandelte zum 21:19. „Danach kam keine Abwehr mehr und das ist eigentlich ihre Stärke“, fasst Roth den schwächeren zweiten Satz von Kindervater und Schöttler zusammen.
Die Damendoppel finden ebenfalls ohne deutsche Beteiligung statt. Im Viertelfinale unterlagen Cisita Joity Jansen und Claudia Vogelgsang den Däninnen Marie Røpke und Line Kruse klar mit 21:11, 21:11. Für die Überraschungspaarung aus Deutschland war das Viertelfinale die erste Partie bei den Bitburger Open 2011. Da weder die US-Amerikanerinnen Eva Lee und Paula Lynn Obanana noch die jungen Hamburgerinnen Isabel Herttrich und Inken Wienefeld antraten, stiegen Jansen und Vogelgsang direkt in der Runde der besten Acht ein. Nun liegen die deutschen Hoffnungen in den Einzeln.