Super-Series-Turniere werden immer mehr zu Veranstaltungen in geschlossener Gesellschaft. China hat bei den Hong-Kong-Open alle fünf Titel abgeräumt. Immerhin gab es mit Fischer/Pedersen, Tine Baun und dem Doppel Lee Yong Dae/Jung Jae Sung drei nicht-chinesische Endspielteilnehmer.
Europameisterin Tine Baun schaffte überraschend den Einzug ins Finale. Die Dänin konnte im letzten halben Jahr keineswegs überzeugen und fiel in der Weltrangliste von Rang zwei auf aktuell Platz sieben. Selbst gegen Europäerinnen musste sie bittere Klatschen einstecken. Nun präsentierte sich die ehemalige Weltranglisten-Erste aber wieder ansteigender Form. Im heutigen Finale war aber Wang Xin zu stark. Baun unterlag klar in zwei Sätzen 17-21, 14-21.
Lin Dan besiegte seinen Landsmann Chen Jin 21-12, 21-19. Wesentlich spannender dagegen die Finals im Herrendoppel und im Mixed. Hier konnten sich die Asse aus dem Reich der Mitte erst im dritten Durchgang den Sieg sichern.
Im rein-chinesischen Damendoppel gab es im zweiten Satz eine Aufgabe.
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