Mathias Boe und Carsten Mogensen haben die China Open gewonnen. Eine Schlagzeile, die man vor knapp einem halben Jahr ernüchternd zur Kenntnis genommen hätte. Doch zwischen dem All-England-Sieg der beiden Dänen im März dieses Jahres und dem heutigen Erfolg, liegen jede Menge schmachvolle Niederlagen.
Den ehemaligen Weltranglisten-Ersten sollte bis zum heutigen Tag quasi nichts mehr gelingen. Als Beleg dafür gelten unter anderem Niederlagen gegen Bosch/Ridder bei den Swiss Open. Oder eine bittere Klatsche gegen Paaske/Mangor im dänischen Ligafinale. Paaske beendete bereits vor Jahren seine internationale Karriere.
Doch mit dem heutigen Super-Series-Sieg in Schanghai kehrten Boe/Mogensen in die alte Erfolgsspur zurück. Gegen die Koreaner Sung Hyun Ko und Yeon Seong Yoo, aktuelle Vize-Weltmeister, gelang ein klarer 21-17, 21-13-Erfolg.
Die weiteren Titel blieben in China. Im Dameneinzel zwischen Wang Yihan und Xin Wang gab es erneut ein unrühmliches Ende. Xin Wang hörte im ersten Satz beim Stand von 12-18 auf. Bereits im Damendoppel-Semifinale gab China ein Match einfach "walkover".
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