In ihrer Kolumne auf sportal.de beschreibt Deutschlands Top-Dame Juliane Schenk ihren Weg zu den Olympischen Spielen 2012. Im zweiten Teil der heute veröffentlichen Kolumne, gibt die Weltranglisten-Siebente einen Einblick vom Superseries-Finale in China.
"Um es kurz und knackig auf den Punkt zu bringen: Das Pulver oder auch Um es kurz und knackig auf den Punkt zu bringen: Das Pulver oder auch das Glück ist augenscheinlich für 2011 verschossen. Nach drei Niederlagen in den Gruppenspielen war ein Weiterkommen nicht möglich. Mindestens Platz zwei der Gruppe war für den Halbfinaleinzug erforderlich.
Eine ordentliche Zweisatzniederlage habe ich mir dabei zum Auftakt des Turniers gegen Tine Baun, jene dänische Spielerin, die ich noch bei der WM um die Medaillenränge ausschalten konnte, eingefangen.
Mit dem Rücken zur Wand für ein Weiterkommen ging es gegen Sung Ji Hyun aus Korea, die momentan einen Lauf zu haben scheint. Sie ist mit einem Turniersieg bei den Korea Open angereist sowie einem Auftaktsieg gegen die amtierende Weltmeisterin in der Tasche. Allerdings konnte ich mich deutlich steigern und das Match äußerst offen, spannend und mitreißend gestalten. Leider hieß es am Ende 27:29 und 19:21 nach 60min Spielzeit.
Okay, somit war endgültig das Turnier frühzeitig beendet. Im letzten Match der Gruppenphase habe ich allerdings eine weitere Topleistung abrufen können und beinahe der Weltmeisterin Wang aus China ein Bein für ihr Weiterkommen gestellt.
Unter dem Blickfang mehrerer tausend Zuschauer und dem TV stand das Spiel nach gewonnenem erstem Satz (21:14) lange auf des Messers Schneide. Für die Chinesin ging es um alles, und ich konnte ganz befreit aufspielen, was ich sehr genossen habe. Auch wenn es am Ende mit 14:21 und 15:21 verloren ging, war es ein gutes letztes Match in 2011."
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