Der "gestohlene" Sieg von Kopenhagen. Vom diesjährigen Copenhagen Masters werden wohl nicht die Jubelszenen des Jan Ø. Jørgensen in Erinnerung bleiben, sondern die umstrittenen Linienrichterentscheidungen gegen Peter Gade. Das zumindest ist der einhellige Tenor der dänischen Medien am Tag nach dem "Skandalspiel".
So titelte Dänemarks grösste Tageszeitung Ekstra Bladet heute auf einer ganzen Seite "Betrug!". In der Online-Ausgabe brachte Ekstra Bladet das Thema heute noch mal auf. "Skandal: Hier wird Peter Gade betrogen!". Der Artikel ist der meist gelesene des Tages.
Peter Gade selbst sieht die Sache deutlich gelassener. Viel mehr lobte der Rekord-Europameister das tolle Publikum im Falconer Centre: "Es war eine fantastische Stimmung in der Halle. Hut ab vor dem Publikum. Es ist ja nicht einfach, wenn zwei Dänen sich gegenüberstehen. Das Match hätte ich 21-14, 21-19 gewinnen müssen. Eigentlich müsste ich jetzt daheim sein und die Flasche Champagner trinken", erklärte Gade in Anspielung auf die goldene Flasche Champagner, die jeder Sieger des Einladungsturniers bekommt.
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