Im Finale der Indian Open Superseries unterlag Juliane Schenk der Chinesin Xueriu Li in drei Sätzen. Zunächst war es aber die Deutsche,die das Tempo eindrucksvoll bestimmte. Schenk holte sich eine komfortable Führung im ersten Satz und wirkte siegessicher (21-14). Aber schon gegen Ende von Durchgang eins kam die Chinesin besser ins Match.
Im zweiten Satz dann eine wie ausgewechselte Xueriu Li. Schenk hatte in den entscheidenden Ballwechseln oft das Nachsehen und musste trotz einer tollen Aufholjagd nach deutlichem Rückstand den Satz abgeben (17-21). Im "Rubber-Set" wirkte Schenk müde und ihr unterliefen einige leichte Fehler. Die German-Open-Siegerin, die von einem "Walkover" im Semifinale profitierte, hielt das Tempo hoch und schaffte es auch in den schwierigen Phasen Druck zu erzeugen (21-8). Juliane Schenk musste sich auch im dritten Anlauf auf einen Superseries-Titel geschlagen geben.
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