"Alle Olympiateilnehmer hinken mit ihrer Form noch etwas hinterher." urteilte Beuels Vorsitzender Roland Maywald nach dem Unentschieden gegen Mülheim. "Aber das wird sich hoffentlich in den kommenden Wochen ändern."
Der 1.BC Beuel hat beim 1.BV Mülheim einen Punkt beim 3:3 Unentschieden geholt. Erstmals in dieser Saison mit Bestbesetzung verhinderten Trainingsrückstände und Verletzungen der Beueler ein erfolgreicheres Abschneiden.
Ingo Kindervater und Andreas Heinz verloren ihr Doppel gegen Jorrit de Ruiter/Marcus Ellis 18:21 19:21. „Im Endeffekt hat es dann nur an den Aufschlagsituationen gelegen“, so Kindervater. Besser lief es im Damendoppel wo Birgit Michels und Heather Olver zwar drei Sätze spielten, dennoch aber sicher gegen Judith Meulendijks/Johanna Goliszweski 21:11 13:21 21:16 gewannen.
Marc Zwiebler zeigte gegen Dmytro Zavadsky eine deutlich intelligentere Leistung als noch bei den Olympischen Spielen in London und siegte diesmal in zwei Sätzen 21:16 21:18. Auf André Tedjono ist aus Beueler Sicht weiter Verlass. Gegen Alexander Rovers tat er sich beim 21:16 21:15 zwar gelegentlich etwas schwer, bleibt in dieser Saison aber weiter ohne Satzverlust.
Bei den drei Punkten sollte es am Samstagnachmittag in Mülheim dann auch bleiben. Heather Olver trat aufgrund muskulärer Probleme nicht mehr zu ihrem Einzel gegen Judith Meulendijks an.
Im Mixed musste eine neue Variante für die Beueler herhalten. Ingo Kindervater konnte aufgrund von Schulterproblemen nicht zwei Spiele bestreiten und so fiel die Mannschaftsentscheidung auf Marc Zwiebler, der mit Birgit Michels den Siegpunkt holen sollte. Allerdings fehlte wie bereits im Herrendoppel nicht viel zum Sieg, aber doch genug, sodass die 18:21 18:21 Niederlage schließlich zu einer Punkteteilung führte.
Beuels 1.Vorsitzender Roland Maywald versprühte angesichts des Unentschiedens zwar keine Begeisterung, allerdings wusste er das Ergebnis doch noch positiv einzuordnen: „Nach den ersten vier Spieltagen wollten wir mit einer positiven Bilanz in der Tabelle stehen, was uns gelungen ist. Alle Olympiateilnehmer hinken mit ihrer Form noch etwas hinterher, aber das wird sich hoffentlich in den kommenden Wochen ändern.“