Li Yong-bo, Chinas vermeintlicher Drahtzieher im Manipulationskandal, der die Badminton-Welt nicht erst seit den Olympischen Spielen in Atem hält, weist in einem Interview mit dem chinesischen TV (CCTV) alle Schuld von sich. Mehr noch: Der einstige Weltklassespieler, der sich noch in London für die Vorkommnisse entschuldigte, verharmlost DEN Skandal von London.
"Natürlich habe ich keine Anweisung gegeben, das Spiel absichtlich zu verlieren. Wir haben uns nur die Regeln des Weltverbandes zunutze gemacht und nicht so viel über die Folgen nachgedacht. Es war eine vorschnelle Entscheidung der BWF, die Spieler auszuschliessen. Niemals zuvor wurden Spieler wegen ähnlichen Vergehens gleich disqualifiziert."
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