Stars 19.11.2017

Sukamuljo macht Boe wütend

[Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Der 21-jährige Indonesier Kevin Sukamuljo ist bekanntlich kein Kind von Traurigkeit. Ständige Provokationen gehören zu seinem Spiel. Das brachte jetzt Mathias Boe auf die Palme.
Im heutigen Endspiel der China Open (700.000 Dollar) musste sich das routinierte Doppel Mathias Boe und Carsten Mogensen gegen die Weltranglisten-Ersten Marcus Gideon und Kevin Sukamuljo mit 20-22, 11-21 geschlagen geben.

Nach dem Matchball der Indonesier gab es eine kuriose Szene: Mathias Boe redete - sichtlich aufgebracht - auf seinen indonesischen Kontrahenten ein.

"Ich habe ihm gesagt, dass er ein fantastischer Spieler ist. Und ich es deshalb nicht verstehen kann, warum er so arrogant sein muss. Ich habe meinen Respekt vor ihm verloren. Es gibt keinen Zweifel, dass er extrem gut ist. Aber muss er einem konstant frech ins Gesicht lachen? Das macht er ständig und das nervt", erklärte Mathias Boe nach dem Finale im dänischen Fernsehen.

"Ich weiß auch, dass diese Form der Provokation wohl zu seinem Spiel dazugehört. Aber ich halte es für respektlos."

Es ist nicht das erste Mal, dass Kevin Sukamuljo den Zorn seiner Gegner auf sich zieht. Bei den India Open im April dieses Jahres war es Mads Conrad, der den Indonesier im dänischen Fernsehen "respektlos" nannte.

Bei den Denmark Open vor wenigen Wochen irritierte Sukamuljo seine Gegner David Daugaard und Mathias Christiansen während des Spiels derart, dass sogar Jan Ø. Jørgensen - als TV-Experte im Studio - es "nicht fassen" konnte.

Mathias Boe gab aber auch zu: "Ich ärgere mich auch, dass wir uns haben provozieren lassen. Wir wussten ja, dass er das nicht abstellen wird. Leider waren wir heute nicht auf das Spiel fokussiert. Aber es ist gar nicht so leicht, seine Provokationen zu ignorieren."




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