Stars 11.12.2017

Axelsen beklagt Terminstress

Viktor Axelsen [Foto/Archiv: Das Büro]
Von Redaktion
Ab dem Jahr 2018 wird sich in der Badminton-Welt einiges ändern: Aus dem mittlerweile gebräuchlichen Wort "Superseries" für die hochkarätigsten Turniere wird die "World Tour". Und: Für alle Top-15-Spieler wird es verpflichtend, an mindestens zwölf Turnieren pro Jahr teilzunehmen. Das erfreut nicht jeden Topspieler.
In der World Tour müssen die Top-15 Spieler in den Einzeldisziplinen und die Top-10-Paarungen im Doppel und Mixed an mindestens zwölf dieser Turniere an den Start gehen.

"In den letzten Jahren hatten wir eigentlich keine Pause. Es geht immer weiter. Es liegt an den Spielern, sich Pausen zu nehmen. Ab Januar, mit der neuen World Tour-Serie, wird es noch enger. Wir sind Profis und wissen, wann wir eine Pause brauchen", erklärt Dänemarks Doppelstar Mathias Boe.

Die verpflichtende Teilnahme sei nicht "gerade hilfreich" findet Weltmeister Viktor Axelsen: "Ich mochte den alten Spielplan. Wenn wir weniger Turniere spielen, sind wir besser in Form. Weil wir mehr Zeit haben, uns auf die einzelnen Events vorzubereiten. Aber der Weltverband sieht das anders. Wir können nichts dagegen tun. Zwölf Turniere und dazu die ganzen Mannschaftsturniere und sonstigen Events zu spielen ist ziemlich stressig. Ich hätte das anders gelöst."