Kolumne 04.12.2017

6 Dinge, die man zusätzlich tun kann, um sein Badmintonspiel zu verbessern

Von Redaktion
Sechs Dinge, die man zusätzlich tun kann, um sein Badmintonspiel zu verbessern.
1. Meditation

Was früher vielleicht nur etwas für Mönche und Esoterik-Freaks gewesen ist, erreicht heutzutage immer mehr den Mainstream - Meditation. Mittlerweile weiß sogar die Wissenschaft nicht nur darüber Bescheid, dass tägliche Meditation dabei hilft, den Geist und Körper zu entspannen, sondern auch, dass es eine enorme heilsame Wirkung auf die Körperzellen hat. Wer täglich meditiert regeneriert schneller und verlangsamt sogar den Alterungsprozess - etwas, dass man in jeder Sportart gut gebrauchen kann. Einfach jeden Tag einmal hinsetzen und den Atem beobachten - 5 Minuten reichen schon für den Anfang. Nicht von den hin und her fliegenden Gedanken ablenken lassen, einfach beim Atem bleiben - es wird mit jedem Tag einfacher werden und man wird die positive Wirkung spüren.

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung ist für jede Sportart wichtig. Man kann nicht erwarten, dass der Körper top Leistung bringt, wenn diesem nicht auch der beste Treibstoff zugeführt wird. McDonald‘s, Döner oder Bier nach dem Training ist nicht drin, wenn man es mit dem Sport ernst meint. Die beste Ernährungsform ist vermutlich eine rein pflanzliche, fleischlose Ernährungsform. Es gibt mittlerweile unzählige Studien dazu, wie positiv sich eine richtig durchgeführte vegane Ernährung auf den Körper auswirkt – auch im Leistungssport. Sogar manche Bodybuilder bauen mittlerweile ihre Muckis aus ausschließlich rein pflanzlichen Proteinen auf und fahren damit wesentlich gesünder. Natürlich muss diese Ernährungsform richtig durchgeführt werden. Nur Sojapudding essen wird sich eher kontraproduktiv auf den Körper auswirken. Zum Glück gibt es mittlerweile genug Bücher und auch YT-Kanäle zum Thema Vegane Ernährung und Sport

Kartenspiele

Man mag es nicht glauben, sogar Kartenspiele können dabei hilfreich sein, seine Badmintonskills auf ein neues Level zu heben. Logischerweise wird hier auf den mentalen Aspekt abgezielt, aber der ist beim Badminton bekanntlich genauso wichtig wie die physische Konstitution. Kartenspiele helfen beim Erlernen von mathematischen und gedächtnisbasierten Fähigkeiten als auch beim strategischen Denken, was im Sport immer benötigt wird. Außerdem sind Wissenschaftler ebenfalls der Meinung, dass es das Selbstvertrauen in diversen mentalen Drucksituationen stärken kann. Nehmen wir Blackjack - dort ist es wichtig, voll im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein, um die richtige Entscheidung zu treffen - Beispiel wann man die Hit-and-Stand-Strategie anwenden soll, oder nicht. Somit können Kartenspiele in Kombination mit Meditation einen enormen Impact auf die mentale Konstitution am Badminton-Court haben.

4. Computerspiele

Ja, auch Computerspiele helfen dabei, gewisse mentale Fähigkeiten zu verbessern, die dann auch im Sport von nutzen sind. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Zocken von Spielen dem Gehirn hilft, Informationen aufzunehmen und sich auf neue Umgebungen einzustellen. Es hilft aber nicht nur dabei, kognitive Fähigkeiten zu stärken, sondern auch das Reaktionsvermögen. Das US-Militär und auch China haben bereits erkannt, dass sich diese Art Training auch für die Gefechtsvorbereitung von Soldaten eignet. Beide Regierungen haben unzählige Millionen Dgollar in die Entwicklung von hochrealistischen Kampfsimulatoren gesteckt, um Bodentruppen zu schulen. Auch aus der Formel 1 kennen wir mittlerweile die Streckensimulatoren. Mit den immer stärker aufkommenden VR-Brillen ist es vielleicht auch bald im Badminton soweit.

5. Yoga

Ähnlich wie Meditation hilft Yoga dabei, Geist und Körper zu entspannen und Letzteren ebenfalls zu verjüngen. Wer täglich Yoga macht, tut sich selbst extrem viel Gutes. Im Gegensatz zur Meditation hat Yoga aber natürlich auch eine physische Komponente und man trainiert dabei auch die Flexibilität des Körpers, was in jedem Sport ein wichtiger Aspekt ist. Vor allem nach Trainingseinheiten ist Yoga eine gute Methode, um den Körper wieder in Balance zu bringen. Dabei reichen auch wieder ein paar Minuten am Tag - als Empfehlung haben wir hier die 5 Tibeter aufgelistet - eine recht schnelle und einfache Übung, jedoch enorm in ihrer positiven Wirkung.

6. Visualisierungen

Visualisierungen sind eine prima Wettkampfvorbereitung. Man kennt ja die Bilder, wie Skifahrer vor der Abfahrt noch einmal gedanklich den Kurs durchgehen oder Golfer den Schwung abseits des Balles ausführen, um dann zum perfekten Schlag anzusetzen. Genauso hilft es auch beim Badminton gewisse Schläge gedanklich auszuführen, um bestimmte Bewegungsabläufe mental zu verankern. Es hilft aber auch dabei, gewisse Ziele zu erreichen. Wenn man sich zum Beispiel einen speziellen Turniersieg immer? und immer wieder vorstellt, bis dieser dann tatsächlich eintritt. Oder, wenn man sich von einer Verletzung zurückkämpft und immer wieder das Bild vor dem geistigen Auge visualisiert, wie man wieder topfit auf den Court zurückkehrt, um seinen Lieblingssport auszuüben. Das kann man übrigens auch in Kombination mit der oben genannten Meditation machen - eben dort eventuell auch sportliche Ziele visualisieren.




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