Stars 13.11.2018

Bizarre BWF-Regel ärgert Axelsen

Viktor Axelsen [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Aufgrund einer Infektion im kleinen Zeh musste Europameister Viktor Axelsen die Turniere in China und Hongkong absagen. Nach Asien muss der Däne allerdings trotzdem reisen. Und das ärgert den 24-Jährigen gewaltig.
Die Regeln für Topspieler sind klar: Alle Spieler, die sich im Einzel unter den besten 15 oder im Doppel unter den besten 10 der Weltrangliste befinden, sind verpflichtet, an allen BWF World Tour-Turnieren teilzunehmen. Einzige Ausnahme: Eine ärztliche Erklärung, dass man reiseunfähig ist.

Etwas merkwürdig ist jedoch, dass die Spieler auf eigene Kosten zu den Turnieren reisen müssen.

Das macht Axelsens Vater und Manager Henrik gegenüber der Tageszeitung "Ekstra Bladet" wütend: "Es wäre vernünftig, wenn der Weltverband zumindest die Kosten für Flug und Hotel übernimmt. Das ist verrückt. Ich könnte verstehen, wenn es sich um Paddletennis handelt, aber wir sprechen hier von der zweitgrößten Sportart der Welt. Die BWF hat ein gewaltiges Eigenkapital."

Erscheint ein Spieler nicht zu den Turnieren, um den Medienverpflichtungen des Weltverbandes nachzukommen, müssen pro Event 5.000 Dollar Strafe gezahlt werden.