International 2026.04.12

Christo Popov krönt sich erstmals zum Europameister

Christo Popov krönt sich erstmals zum Europameister
[Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Der Franzose Christo Popov wird Europameister nach seinem Finalsieg gegen Anders Antonsen
Mit einem souveränen Auftritt hat sich der Franzose Christo Popov den Titel bei den Badminton-Europameisterschaften gesichert. Im spanischen Huelva setzte sich der 24-Jährige im Finale gegen den dänischen Weltranglistendritten Anders Antonsen in zwei Sätzen mit 21:12, 21:19 durch.

Popov, der bereits im Halbfinale seinen Bruder Toma Junior bezwungen hatte, präsentierte sich über das gesamte Turnier hinweg in bestechender Form. Gegen Antonsen dominierte er von Beginn an das Geschehen. Der Däne wirkte im ersten Durchgang angespannt und leistete sich eine Reihe ungewohnter Fehler, insbesondere in der Offensive. Popov hingegen agierte kontrolliert, variabel und nutzte die Unsicherheiten seines Gegners konsequent aus.

Auch im zweiten Satz bestimmte zunächst der Franzose das Tempo und erspielte sich früh eine Führung. Antonsen steigerte sich im Verlauf der Partie jedoch merklich, zeigte größere Entschlossenheit und kämpfte sich zum 16:16-Ausgleich heran. In der entscheidenden Phase bewies Popov jedoch Nervenstärke, sicherte sich zwei Matchbälle und verwandelte schließlich zum Titelgewinn.

Mit dem Erfolg tritt Popov die Nachfolge seines Landsmanns Alex Lanier an und unterstreicht zugleich die derzeitige Stärke des französischen Badminton. Für den frischgebackenen Europameister bleibt indes kaum Zeit zum Feiern: Bereits kurz nach dem Finale stand für ihn ein weiterer Einsatz im Doppel an – gemeinsam mit seinem Bruder.

„Ich bin sehr glücklich, ich habe lange darauf gewartet“, sagte Christo Popov direkt nach dem Spiel am Mikrofon von L’Équipe. „Ich war die ganze Woche gut, habe ein starkes Turnier gespielt und Anders geschlagen!“



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