Stars 2026.04.07
Craig Reedie verstorben

Sir Craig Reedie bei der Generalversammlung der BWF im Jahr 2025 [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Sir Craig Reedie, eine der prägenden Figuren des internationalen Sports und Wegbereiter des Badmintonsports auf die olympische Bühne, ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Reedie, der als Präsident des Badminton-Weltverbandes sowie in führenden Positionen des Internationalen Olympischen Komitees wirkte, gehörte zu jener Generation von Sportpolitikern, die den globalen Wettbewerb nicht nur verwalteten, sondern formten.
Seine wohl nachhaltigste Leistung war die Aufnahme von Badminton in das olympische Programm – ein Ziel, das er mit Beharrlichkeit verfolgte und das 1992 in Barcelona Wirklichkeit wurde.
Wer heute olympisches Badminton sieht, sieht auch das Ergebnis dieses diplomatischen und sportpolitischen Kraftakts. Reedie verstand es, die Interessen seines Sports mit den Strukturen der olympischen Bewegung zu verbinden. Dabei kam ihm nicht nur sein organisatorisches Geschick zugute, sondern auch sein Gespür für den richtigen Moment. Die Unterstützung einflussreicher Entscheidungsträger gewann er nicht durch Lautstärke, sondern durch Überzeugungskraft.
Sein Einfluss beschränkte sich indes nicht auf Badminton. Als Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA stand Reedie in einer Zeit wachsender Herausforderungen für die Glaubwürdigkeit des Sports an vorderster Front. Es war eine Phase, in der die Balance zwischen politischem Druck, öffentlicher Erwartung und institutioneller Verantwortung immer wieder neu austariert werden musste. Reedie galt dabei als besonnener, mitunter nüchterner Vermittler, der Konflikte nicht scheute, aber Eskalationen vermied.
Seine wohl nachhaltigste Leistung war die Aufnahme von Badminton in das olympische Programm – ein Ziel, das er mit Beharrlichkeit verfolgte und das 1992 in Barcelona Wirklichkeit wurde.
Wer heute olympisches Badminton sieht, sieht auch das Ergebnis dieses diplomatischen und sportpolitischen Kraftakts. Reedie verstand es, die Interessen seines Sports mit den Strukturen der olympischen Bewegung zu verbinden. Dabei kam ihm nicht nur sein organisatorisches Geschick zugute, sondern auch sein Gespür für den richtigen Moment. Die Unterstützung einflussreicher Entscheidungsträger gewann er nicht durch Lautstärke, sondern durch Überzeugungskraft.
Sein Einfluss beschränkte sich indes nicht auf Badminton. Als Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA stand Reedie in einer Zeit wachsender Herausforderungen für die Glaubwürdigkeit des Sports an vorderster Front. Es war eine Phase, in der die Balance zwischen politischem Druck, öffentlicher Erwartung und institutioneller Verantwortung immer wieder neu austariert werden musste. Reedie galt dabei als besonnener, mitunter nüchterner Vermittler, der Konflikte nicht scheute, aber Eskalationen vermied.
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