International 2026.01.16
Badminton mit Beifall von unerwarteter Seite: ein Affe auf der Tribüne

Konnte kein Ticket vorweisen und wurde aus der Halle begeleitet [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Die India Open sehen sich in diesem Jahr mit einer Reihe ungewöhnlicher Begleiterscheinungen konfrontiert.
Nach Kritik an niedrigen Hallentemperaturen, mangelnder Sauberkeit und Vogelkot auf den Spielfeldern sorgte nun auch ein tierischer Zwischenfall für internationale Aufmerksamkeit. Ein Affe hatte sich für einige Minuten auf die Zuschauerränge verirrt.
Wie mehrere indische Medien berichten, gelangte das Tier durch eine offene Tür in den Zuschauerbereich und setzte sich auf die Ehrentribüne. Nach Eingang einer Beschwerde wurde der Affe von Sicherheitspersonal aus der Halle geleitet. Eine Beeinträchtigung des sportlichen Geschehens habe es nicht gegeben, versicherte der Generalsekretär des Indischen Badmintonverbandes, Sanjay Mishra.
Es handele sich um einen einmaligen Vorfall, für den die Lage des Stadions inmitten grüner Flächen mitverantwortlich sei. Man arbeite eng mit den Behörden zusammen, um vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Beanstandungen, die das Turnier seit Beginn begleiten. Mehrere Spieler hatten die Bedingungen in der Halle scharf kritisiert. Die dänische Nationalspielerin Mia Blichfeldt sprach von ungesunden und unnormalen Zuständen. Ihr Landsmann Anders Antonsen reiste aufgrund der Luftverschmutzung in Delhi gar nicht erst an. Auch aus Verbandssicht wächst der Unmut. Der Sportdirektor von Badminton Danmark, Jens Meibom, kündigte an, den Weltverband BWF zum Handeln aufzufordern. Die Berichte über Kälte und verschmutzte Bereiche seien von einer Qualität, die ein Eingreifen erforderlich mache.
Die BWF weist die grundsätzliche Kritik zurück. In einer Stellungnahme erklärte der Verband, das India Open entspreche den Anforderungen an ein Turnier auf höchstem internationalen Niveau. Zwar habe es in Bereichen wie Hygiene und Tierkontrolle Verbesserungsbedarf gegeben, doch habe der nationale Ausrichter schnell reagiert. Auch die niedrigen Temperaturen in der Halle seien bekannt, jedoch saisonbedingt. Für die im Sommer an gleicher Stelle geplanten Weltmeisterschaften erwarte man keine vergleichbaren Probleme.
So bleibt das sportliche Geschehen beim India Open vorerst überschattet von Fragen der Organisation und Infrastruktur. Dass ein internationales Spitzenturnier neben sportlichen Leistungen auch wegen Vogelkot und eines Affen in Erinnerung bleibt, dürfte weder im Sinne der Veranstalter noch des Weltverbands sein.
Wie mehrere indische Medien berichten, gelangte das Tier durch eine offene Tür in den Zuschauerbereich und setzte sich auf die Ehrentribüne. Nach Eingang einer Beschwerde wurde der Affe von Sicherheitspersonal aus der Halle geleitet. Eine Beeinträchtigung des sportlichen Geschehens habe es nicht gegeben, versicherte der Generalsekretär des Indischen Badmintonverbandes, Sanjay Mishra.
Es handele sich um einen einmaligen Vorfall, für den die Lage des Stadions inmitten grüner Flächen mitverantwortlich sei. Man arbeite eng mit den Behörden zusammen, um vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Beanstandungen, die das Turnier seit Beginn begleiten. Mehrere Spieler hatten die Bedingungen in der Halle scharf kritisiert. Die dänische Nationalspielerin Mia Blichfeldt sprach von ungesunden und unnormalen Zuständen. Ihr Landsmann Anders Antonsen reiste aufgrund der Luftverschmutzung in Delhi gar nicht erst an. Auch aus Verbandssicht wächst der Unmut. Der Sportdirektor von Badminton Danmark, Jens Meibom, kündigte an, den Weltverband BWF zum Handeln aufzufordern. Die Berichte über Kälte und verschmutzte Bereiche seien von einer Qualität, die ein Eingreifen erforderlich mache.
Die BWF weist die grundsätzliche Kritik zurück. In einer Stellungnahme erklärte der Verband, das India Open entspreche den Anforderungen an ein Turnier auf höchstem internationalen Niveau. Zwar habe es in Bereichen wie Hygiene und Tierkontrolle Verbesserungsbedarf gegeben, doch habe der nationale Ausrichter schnell reagiert. Auch die niedrigen Temperaturen in der Halle seien bekannt, jedoch saisonbedingt. Für die im Sommer an gleicher Stelle geplanten Weltmeisterschaften erwarte man keine vergleichbaren Probleme.
So bleibt das sportliche Geschehen beim India Open vorerst überschattet von Fragen der Organisation und Infrastruktur. Dass ein internationales Spitzenturnier neben sportlichen Leistungen auch wegen Vogelkot und eines Affen in Erinnerung bleibt, dürfte weder im Sinne der Veranstalter noch des Weltverbands sein.
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