Stars 2026.03.31

Von Nadal, Alcaraz bis Axelsen: Diese Sport-Superstars würdigen Carolina Marin

Von Nadal, Alcaraz bis Axelsen: Diese Sport-Superstars würdigen Carolina Marin
Carolina Marin [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Die Reaktionen auf Carolina Marins Rücktritt in der vergangenen Woche fielen international zahlreich und anerkennend aus. Prominente Stimmen aus Sport und Politik würdigten ihre Karriere und ihren Einfluss.
Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hob die Außergewöhnlichkeit ihrer Erfolge hervor und betonte, dass diese noch vor wenigen Jahren in Spanien kaum vorstellbar gewesen seien. Er veröffentlichte auf Instagram ein gemeinsames Foto.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach von einem wichtigen Beitrag zur internationalen Wahrnehmung des Landes.

Auch der derzeitige Weltranglistenerste im Tennis, Carlos Alcaraz, würdigte Marin als Beispiel für Beharrlichkeit und sportlichen Ehrgeiz. Er bezeichnete Marin in seiner Instagram-Story als „wahres Beispiel für Durchhaltevermögen“.

Der frühere Basketballprofi Pau Gasol bezeichnete sie als Vorbild über die Grenzen ihrer Sportart hinaus. Ähnlich äußerte sich der ehemalige Formel 1 Fahrer Pedro de la Rosa, der ihren Werdegang als Ausdruck von Disziplin und Hingabe hervorhob.

Der zweimalige Olympiasieger Viktor Axelsen erklärte: „Legende! Glückwunsch zu deiner fantastischen Karriere, meine Freundin, und ich wünsche dir für deine zukünftigen Vorhaben nur das Beste. Man sieht sich.“

Sein Landsmann Anders Antonsen ergänzte: „Glückwunsch zu einer großartigen Karriere, Carolina! Genieße deinen Ruhestand.“

Die indische Badmintonspielerin PV Sindhu hat sich mit bewegenden Worten von ihrer langjährigen Rivalin Carolina Marin verabschiedet. In einer persönlichen Botschaft erinnerte Sindhu nicht nur an die sportlichen Höhepunkte ihrer gemeinsamen Karriere, sondern auch an die Spannungen und die gewachsene gegenseitige Achtung abseits des Spielfelds.

Auf X schrieb sie:
„Manche Rivalinnen werden für immer Teil deiner Reise. Carolina war eine von ihnen. Wir haben das erste Mal gegeneinander gespielt, als wir 15 oder 16 Jahre alt waren, auf den Malediven, und von da an haben wir so viele Duelle miteinander ausgetragen.“

„Um ehrlich zu sein, warst du auf dem Platz auch eine echte Nervensäge. Das ständige Rufen, die Intensität, die kleinen Tricks – das würde jeden aus der Ruhe bringen. Aber dein Können, deine Schnelligkeit und dein Kampfgeist waren unübertroffen. Die Leute erinnern sich an die großen Spiele und sogar an den unschönen Streit, den wir im dritten Satz wegen des Shuttlecocks hatten. Ich gebe zu, ich war an diesem Tag völlig außer mir.

„Aber ein paar Monate später saßen wir uns in Madrid bei einem Kaffee gegenüber, haben geredet und gelacht – und in diesem Moment gab es nur Respekt. So werde ich Carolina immer in Erinnerung behalten“, fügte sie hinzu.

Bekanntlich besiegte Marin Sindhu im Finale der Olympischen Spiele 2016 in Rio sowie erneut im Endspiel der Weltmeisterschaften 2018.



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