Stars 2026.01.11
Für Viktor Axelsen wachsen die Herausforderungen

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Viktor Axelsen steht vor einer seiner größten Herausforderungen. Nun könnte er wohl noch größere Probleme bekommen, als er ohnehin schon hat.
Viktor Axelsen hat seit dem 24. Oktober letzten Jahres kein Spiel mehr bestritten. Der dänische Star kämpft mit denselben Rückenproblemen, die ihn im April 2025 zu einer Operation zwangen und ihn anschließend ein halbes Jahr außer Gefecht setzten.
Im Moment ist unklar, wann Axelsen auf das Spielfeld zurückkehren kann. „Es ist inzwischen ein Kampf, überhaupt wieder Badminton spielen zu können“, erklärt TV2-Sportexperte Jim Laugesen. Durch seine lange Pause fällt Axelsen in der Weltrangliste kontinuierlich zurück. Aktuell liegt er auf Platz 30 – die Top 32 sind für die großen Turniere automatisch qualifiziert.
Ein entscheidender Faktor ist das bevorstehende Ende seines sogenannten „Protected Rankings“ am 16. Februar. Dieses hatte Axelsen bisher als „Abkürzung“ genutzt, um trotz Verletzung weiterhin für Turniere qualifiziert zu sein. Mit Ablauf der Frist verliert er diesen Status, was seine Situation weiter verschärft. Laut Laugesen droht Axelsen, „weit aus dem interessanten Kreis herauszufallen“ und praktisch von vorne beginnen zu müssen, fast so, als wäre er wieder 15 Jahre alt."
Berechnungen von TV2 Sport zeigen die möglichen Folgen:
Woche 4 (20. Januar): Verlust von 14.000 Punkten, Platzierung auf Rang 51.
Woche 10 (3. März): weiterer Verlust von 7.000 Punkten, Platzierung auf Rang 77.
Ein solcher Rang würde Axelsen vollständig von großen Turnieren ausschließen, etwa vom Super 1000-Turnier YONEX All England. Kleinere Turniere, wie die Super 500 Indonesia Masters oder die Super 300 Thailand Masters, könnten dann zur einzigen Möglichkeit werden, Wettkampfpraxis zu sammeln.
Allerdings sind direkte Wildcards auf der World Tour nicht vorgesehen, sodass seine Teilnahme von der Rangliste abhängt.
Die BWF (Badminton World Federation) hat bereits klargestellt, dass das Protected Ranking nach Ablauf der Frist nicht erneut genutzt werden kann. Laut Verband gebe es „keine Möglichkeit, ein Protected Ranking zu pausieren oder erneut zu beantragen“. TV2 Sport wollte wissen, ob im Ausnahmefall eine Flexibilisierung möglich wäre. Thomas Lund, BWF-Generalsekretär, bezeichnete die Frage als hypothetisch: „Wir können nicht spekulieren, was wir hypothetisch tun könnten, ohne seine Verletzungssituation vollständig zu kennen.“
Axelsen selbst zeigt sich vorsichtig optimistisch: Ende Dezember erklärte er, dass er „nicht hofft, dass die Verletzung seine Karriere beendet“. Dennoch räumte er ein, dass die Lage „im Moment nicht sehr positiv“ sei, auch wenn er alles tue, um eine Besserung zu erreichen.
Die Situation erinnert an die Karriere des japanischen Stars Kento Momota, der nach einem Autounfall und einer Operation am Auge ebenfalls kleine Turniere absolvieren musste, um sich zurück an die Weltspitze zu kämpfen. Momota beendete seine internationale Karriere schließlich vorzeitig – unter anderem aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme.
Für Axelsen geht es nun um mehr als Punkte und Platzierungen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die körperlichen Grenzen, der über die Fortsetzung seiner außergewöhnlichen Karriere entscheiden wird.
Im Moment ist unklar, wann Axelsen auf das Spielfeld zurückkehren kann. „Es ist inzwischen ein Kampf, überhaupt wieder Badminton spielen zu können“, erklärt TV2-Sportexperte Jim Laugesen. Durch seine lange Pause fällt Axelsen in der Weltrangliste kontinuierlich zurück. Aktuell liegt er auf Platz 30 – die Top 32 sind für die großen Turniere automatisch qualifiziert.
Ein entscheidender Faktor ist das bevorstehende Ende seines sogenannten „Protected Rankings“ am 16. Februar. Dieses hatte Axelsen bisher als „Abkürzung“ genutzt, um trotz Verletzung weiterhin für Turniere qualifiziert zu sein. Mit Ablauf der Frist verliert er diesen Status, was seine Situation weiter verschärft. Laut Laugesen droht Axelsen, „weit aus dem interessanten Kreis herauszufallen“ und praktisch von vorne beginnen zu müssen, fast so, als wäre er wieder 15 Jahre alt."
Berechnungen von TV2 Sport zeigen die möglichen Folgen:
Woche 4 (20. Januar): Verlust von 14.000 Punkten, Platzierung auf Rang 51.
Woche 10 (3. März): weiterer Verlust von 7.000 Punkten, Platzierung auf Rang 77.
Ein solcher Rang würde Axelsen vollständig von großen Turnieren ausschließen, etwa vom Super 1000-Turnier YONEX All England. Kleinere Turniere, wie die Super 500 Indonesia Masters oder die Super 300 Thailand Masters, könnten dann zur einzigen Möglichkeit werden, Wettkampfpraxis zu sammeln.
Allerdings sind direkte Wildcards auf der World Tour nicht vorgesehen, sodass seine Teilnahme von der Rangliste abhängt.
Die BWF (Badminton World Federation) hat bereits klargestellt, dass das Protected Ranking nach Ablauf der Frist nicht erneut genutzt werden kann. Laut Verband gebe es „keine Möglichkeit, ein Protected Ranking zu pausieren oder erneut zu beantragen“. TV2 Sport wollte wissen, ob im Ausnahmefall eine Flexibilisierung möglich wäre. Thomas Lund, BWF-Generalsekretär, bezeichnete die Frage als hypothetisch: „Wir können nicht spekulieren, was wir hypothetisch tun könnten, ohne seine Verletzungssituation vollständig zu kennen.“
Axelsen selbst zeigt sich vorsichtig optimistisch: Ende Dezember erklärte er, dass er „nicht hofft, dass die Verletzung seine Karriere beendet“. Dennoch räumte er ein, dass die Lage „im Moment nicht sehr positiv“ sei, auch wenn er alles tue, um eine Besserung zu erreichen.
Die Situation erinnert an die Karriere des japanischen Stars Kento Momota, der nach einem Autounfall und einer Operation am Auge ebenfalls kleine Turniere absolvieren musste, um sich zurück an die Weltspitze zu kämpfen. Momota beendete seine internationale Karriere schließlich vorzeitig – unter anderem aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme.
Für Axelsen geht es nun um mehr als Punkte und Platzierungen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die körperlichen Grenzen, der über die Fortsetzung seiner außergewöhnlichen Karriere entscheiden wird.




