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Kolumne 10.02.2020

Der Corona Virus sorgt für Stornierungen von Sportereignissen in Asien

Der Corona Virus sorgt für Stornierungen von Sportereignissen in Asien
Symbolfoto [Foto: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Christina Färber, die Expertin im Casino-Bereich von Bonusoid.com, gab ihr Feedback zu den Auswirkungen des Coronavirus für die Glücksspiel-Branche und Sportveranstaltungen.
Sportereignisse, die von der Epidemie betroffen sind

Asiens Machthaber fürchten den Coronavirus mit der Epidemie. Nicht nur in Peking ist die Corona-Epidemie ein Stressfaktor; in Thailand gab es genauso Kritik. Japan beunruhigt sich wegen der Olympischen Sommerspiele. Das Coronavirus legt den Sport in Asien fast lahm. Die Mitte März im chinesischen Nanjing geplante Hallen-WM findet nicht statt.

Der Ski-Weltverband FIS annullierte bereits die alpinen Weltcups auf den Olympiapisten von Yanquing. Der asiatische Leichtathletikverband stornierte die Hallenmeisterschaften, die ursprünglich für den 12. und 13. Februar in Hangzhou geplant waren. Ebenso wurde der Grand Prix von China in Shanghai, der am 19. April geplant ist, vom Gremium FIA und Formel 1 erstmal verschoben. Ebenso ist die Formel-E-Rennserie für ein Rennen am 21. März aufgehoben.

Wie China verlauten ließ, laufen die Vorbereitungen für die Winterspiele 2022, obwohl ein Test-Ski-Event wegen des Coronavirus annulliert wurde. Einige Begebenheiten bezüglich wichtiger Ereignisse:

- Eishockey für den 14. bis 15. März in Changzhou abgesagt.

- Gymnastik: Die chinesische Mannschaft hat sich aus der Weltmeisterschaft ausgeklinkt, die am 20. Februar in Melbourne startet.

- Volleyball. Es sollte ursprünglich ein Beachvolleyballturnier vom 22. bis 26. April in Yangzhou stattfinden, die Verschiebung ist nach den Olympischen Spielen in Tokio 2020 angesagt.

Die ersten Fußballspiele wurden in Asien verschoben oder komplett storniert. Nunmehr werden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Bei allen Zuschauern wird vor dem Stadion Fieber gemessen. Wer über 37,5° C hat, darf das Stadion nicht betreten. Alle Zuschauer müssen darüber hinaus Gesichtsmasken tragen. Wie viele Zuschauer nun tatsächlich zum Eröffnungsspiel der Champions League kommen, ist fraglich. Das Coronavirus könnte weitere längerfristige gravierende Folgen für die Sportwelt haben.

Badminton World Föderation kommentiert die Situation

Der BWF gab bekannt, dass chinesische Spieler aufgrund der Coronavirus-Epidemie nicht daran gehindert werden, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Der BWF selbst ist bestrebt, darzulegen, dass er die Teilnahme der chinesischen Sportler nicht blockiert.

Welche Badminton Veranstaltungen wurden abgesagt oder verlängert

Das Team von Badminton wird nicht an den Asienmeisterschaften in Manila teilnehmen, ebenfalls auch nicht das Team aus Hongkong. Die Entscheidung oblag der philippinischen Regierung, die eine vierzehntägige Quarantäne für sämtliche Reisenden aus China, Hongkong oder Macao fordert. Die Zeit der Quarantäne ist entschieden zu lange. (Quelle: Borkenerzeitung.de/welt/sport/coronavirus-macht-Badminton-Probleme-264241.html)

Der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbands beurteilt die Lage: Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio ist bereits aktiv. Bis Ende April werden wöchentliche internationale Turniere stattfinden, die in puncto Weltranglistenpunkte äußerst wichtig sind. Es sollten keine chinesischen Spieler ausgeschlossen werden, noch sollte es eine verkürzte Olympiaqualifikation geben.

Das BWF wird chinesische Spieler aufgrund der Coronavirus-Epidemie nicht daran hindern, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen

BWF hofft und vertraut darauf, dass die Turnierveranstalter alle Mitgliedsverbände gleichwertig behandeln. Außerdem ist BWF der Auffassung, dass die Badminton-Asienmeisterschaften, die vom 21. bis 26. April in Wuhan ausgetragen werden, auch stattfinden sollten.

Ergebnisse

Marcus Luer, der Geschäftsführer der Sportmarketingagentur TSA, also Total Sports Asia sagte aus, dass es zwar nach Beseitigung des Virus im gewohnten Sinne weitergeht. Allerdings wurden Erfahrungen und Verluste gesammelt. Chadwick, der Direktor des Zentrums für eurasische Sportindustrie, ansässig in Shanghai gab bekannt, dass unter anderem auch europäische Fußballvereine keine Unterstützung für China und seine Bevölkerung zeigten.

Zukünftige Verluste werden sich noch mehr als die Ereignisse ausbreiten. In der Glücksspielbranche sind ebenso Casino- und Wettverluste zu beklagen. In Macau schließen nun sämtliche Casinos wegen des Coronavirus. Aufgrund der Schließung verliert die Branche zwischen 2,4 und 2,6 Millionen US-Dollar täglich.

Wie beurteilt Christina Färber die Situation

Christina Färber, die Expertin im Casino-Bereich von Bonusoid.com, beurteilt die Situation. Ein Ausgleich ist über längere Zeit meist nicht mehr möglich, für den Sport und die Sportwettenanbieter, wie Betsson, William Hill und LeoVegas ist diese Situation mit den Beschränkungen einfach lähmend. Darüber hinaus ist zu verzeichnen, dass ein weiterer Effekt des Virus darin besteht, dass die Luxus-Casinos beispielsweise in London 50 % weniger Einnahmen bestätigen. Die Kunden sind in der Regel gut betuchte Chinesen und Asiaten.