International 2021.07.25

Kai Schäfer verliert zum Auftakt gegen gesetzten Thailänder

Kai Schäfer verliert zum Auftakt gegen gesetzten Thailänder
Kai Schäfer [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Bernd-Volker Brahms
Der 28jährige Kai Schäfer (Fun-Ball Dortelweil) ist mit einer Niederlage ins olympische Turnier gestartet. Er unterlag dem an Position 13 gesetzten Thailänder Kataphon Wangcharoen nach 54 Minuten mit 13:21, 15:21.
„Ich bin immer einem Rückstand hinterhergerannt. Am Ende fühlte es sich knapper an, als es das Ergebnis ausdrückt“, sagte Schäfer.

Nachdem bei den letzten drei Olympischen Spielen jeweils Marc Zwiebler der Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewesen ist, konnte sich diesmal Kai Schäfer im internen Qualifikationsrennen knapp gegen den dreifachen deutschen Meister Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen) durchsetzen.

Im Spiel gegen den Thailänder habe er jeweils bis 9:11 in den beiden Sätzen mithalten können, sagte er nach der Partie. Am Ende konnte der Asiate das Spielniveau noch etwas erhöhen und die entscheidenden Punkte machen. „Ich wollte ihn möglichst vom Netz weghalten, da hat er seine Stärken“, so Schäfer. Das sei ihm zu wenig gelungen. Am Ende konnte der Asiate noch einige knappe Ballwechsel für sich entscheiden, hatte dabei einige Netzroller.

An der Vorbereitung hat es jedenfalls nicht gelegen, dass es für einen größeren Wurf in Tokio wohl nicht langt. „Die Vorbereitung war klasse“, sagt Schäfer. Zuletzt konnten die deutschen Athleten vor allem mit Niederländern und Franzosen trainieren. „Ich konnte noch nie im Vorfeld so oft in der Wettkampfhalle trainieren wie hier.“ Er bedauerte, dass er seine Partie nicht vor vollem Haus im Musashino Forest Sport Plaza absolvieren konnte. 10.000 Zuschauer hätten hineingepasst. Nun waren es einige offizielle Betreuer und Journalisten. Stimmung kommt da im riesigen Rund nicht auf.

Am Dienstag geht es für Schäfer im zweiten Gruppenspiel gegen den Engländer Toby Penty zumindest darum, die kleine noch verbliebene Chance auf ein Weiterkommen in die K.o.-Runde zu wahren.





Anzeige


Anzeige
Anzeige