International 2021.08.03

Axelsen rührte Høyer zu Tränen

Axelsen rührte Høyer zu Tränen
Poul-Erik Høyer [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Poul-Erik Høyer gewann 1996 in Atlanta olympisches Gold. 25 Jahre später wiederholte sein Landsmann Viktor Axelsen das Kunststück. Ein Satz von Axelsen bei der Medaillenübergabe berührte Poul-Erik Høyer zutiefst.
Poul-Erik Høyer, der heute Präsident des internationalen Badminton-Verbandes (BWF) ist, sorgte in Atlanta 1996 für eines der wohl ikonischsten Fotos der Badminton-Historie. Nach seinem Sieg im Halbfinale über Hariyanto Arbi riss er sein Shirt in Stücke. Mit dem Finaltriumph über Dong Jiong prägte sich Poul-Erik Høyer ins kollektive Gedächtnis der Dänen ein. Auch heute wird der 55-Jährige auf der Straße erkannt. Neben Morten Frost, Peter Gade und Camilla Martin ist Høyer der bekannteste Badmintonspieler in Dänemark. Und nun reiht sich Viktor Axelsen in diese Liste.

Die dänische Tageszeitung "Ekstra Bladet", auf deren Titelseite heute groß Axelsen prangt, erreichte Høyer und wollte eine Reaktion auf die großartige Leistung von Viktor Axelsen im olympischen Finale und die Szenen, die sich in der Halle in Tokio abspielten.

Erleben Sie auf 22Bet Deutschland die vielseitigen Möglichkeiten mit diesem App, Ihre Wetten zu platzieren!

"Es ist absolut verrückt, wie er hier aufgetreten ist. Ich saß die ganze Zeit mit dem Gefühl da, Viktor könne jederzeit noch einen zusätzlichen Gang schalten. Wenn er auf das Tempo gedrückt hat, konnte Chen Long nicht mithalten", sagt Poul-Erik Høyer und fährt fort:

"Die Art, wie Viktor gewinnt, zeigt seine Klasse. Ich freue mich einfach so für ihn."

Als Präsident der BWF und IOC-Mitglied überreichte der Olympiasieger von 1996 die Goldmedaille an den neuen Champion. Was haben sie in dem kurzen Augenblick besprochen?

"Wir sahen uns in die Augen und ich hoffe, er konnte meinen tiefen Respekt spüren. Dann habe ich ihm gratuliert. Er kam herüber und ich umarmte ihn. Und dann sagte er..." - Poul-Erik Høyer versucht es noch einmal, bevor seine Stimme bricht.

"Er sagte, ich sei immer sein Idol gewesen. Das ist eines der großartigsten Dinge, die ich je in meinem Leben gehört habe. Ich bin einfach sehr berührt und glücklich."

Beim ehemaligen Weltklassespieler wurde vor fünf Jahren die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. An Parkinson starb im Jahr 2008 bereits Høyers Vater.





Anzeige


Anzeige
Anzeige