International 2025.07.18
Bencic kritisiert geplanten Abriss der YONEX-Halle in Zürich

In Wimbledon im Halbfinale und nun in Solidarität mit Badminton [Foto/Archiv: YONEX]
Von Redaktion
Wimbledon-Halbfinalistin Belinda Bencic kritisiert geplanten Abriss der YONEX-Badmintonhalle in Zürich.
Im Zuge der städtebaulichen Entwicklung in Zürich-West steht die bekannte YONEX-Badmintonhalle an der Geroldstrasse vor dem möglichen Abriss (badzine.de berichtete). Grund dafür ist das Projekt einer neuen Fussgänger- und Velobrücke, die künftig die Kreise 4 und 5 über das Gleisfeld verbinden soll. Die nördliche Rampe der sogenannten Franca-Magnani-Brücke soll flacher ausfallen als ursprünglich vorgesehen – damit gerät die bestehende Sporthalle in Konflikt mit der neuen Verkehrsführung.
Neben politischen Stimmen aus der FDP und SVP meldet sich nun auch Tennisprofi Belinda Bencic zu Wort. Die Ostschweizerin steht seit Jahren bei YONEX unter Vertrag und sieht in einem möglichen Abbruch der Halle «eine Tragödie». In sozialen Medien und gegenüber der Gratiszeitung 20 Minuten äußerte sie Unverständnis für das Vorgehen der Stadt Zürich. «Das ist einfach Blödsinn», wird sie zitiert. Die Brücke könne ihrer Meinung nach auch auf andere Weise realisiert werden, ohne die Halle zu gefährden.
Die Stadt zeigt sich indes zurückhaltend. Stadträtin Simone Brander (SP), zuständig für das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, verweist auf den frühen Planungsstand des Projekts. Zwar sei das genaue Design der nördlichen Rampe noch offen, doch müsse der Zugang so gestaltet sein, dass er den Anforderungen an Sicherheit und Zugänglichkeit für Velofahrende und Fussgänger entspreche. Dies lasse keinen Raum für den Erhalt der Sporthalle.
Ob es im weiteren Planungsprozess zu Anpassungen kommt oder Ersatzlösungen für den Badmintonsport vorgesehen werden, bleibt vorerst offen.
Neben politischen Stimmen aus der FDP und SVP meldet sich nun auch Tennisprofi Belinda Bencic zu Wort. Die Ostschweizerin steht seit Jahren bei YONEX unter Vertrag und sieht in einem möglichen Abbruch der Halle «eine Tragödie». In sozialen Medien und gegenüber der Gratiszeitung 20 Minuten äußerte sie Unverständnis für das Vorgehen der Stadt Zürich. «Das ist einfach Blödsinn», wird sie zitiert. Die Brücke könne ihrer Meinung nach auch auf andere Weise realisiert werden, ohne die Halle zu gefährden.
Die Stadt zeigt sich indes zurückhaltend. Stadträtin Simone Brander (SP), zuständig für das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, verweist auf den frühen Planungsstand des Projekts. Zwar sei das genaue Design der nördlichen Rampe noch offen, doch müsse der Zugang so gestaltet sein, dass er den Anforderungen an Sicherheit und Zugänglichkeit für Velofahrende und Fussgänger entspreche. Dies lasse keinen Raum für den Erhalt der Sporthalle.
Ob es im weiteren Planungsprozess zu Anpassungen kommt oder Ersatzlösungen für den Badmintonsport vorgesehen werden, bleibt vorerst offen.
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