International 2025.08.30
Ein Punkt vom Badminton-Märchen entfernt gewesen

So nah und doch so fern: Victor Lai aus Kanada [Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Bernd-Volker Brahms
Nach einer beeindruckenden Vorstellung hatte der 23-jährige Kanadier Victor Lai im WM-Halbfinale in Paris zwei Matchbälle beim Stand von 21:13, 20:18 - und das gegen den Weltranglistenersten Shi Yu Qui aus China.
Victor Lai hätte als ungesetzter Spieler ins Endspiel vordringen können. Es wäre wohl die größte Sensation in der langen Geschichte der Weltmeisterschaften gewesen, die erstmals 1977 ausgetragen worden sind.
„Ich habe sehr gemischte Gefühle“, sagte der Verlierer nach der Partie. „Ich war so dicht dran, ins Finale einzuziehen – und das bei meiner ersten WM“, sagte der Kanadier. Er sei sehr stolz, den Weltranglistenersten derart dicht an eine Niederlage gebracht zu haben, sagte er. Trotzdem sei er traurig, den letzten Punkt dann doch nicht gemacht zu haben. Am Anfang des Jahres sei es sein Ziel gewesen, in die Top 70 vorzudringen. Nun stehe er auf dem Podium bei der WM. „Das ist unglaublich“, sagte Viktor Lai, der sich auf den letzten Drücker überhaupt für die WM qualifizieren konnte. Mittlerweile ist er in der Weltrangliste bis auf 50 hochgestiegen, nach der WM werden es noch ein paar Plätze mehr sein.
„Ich nehme sehr viel Selbstvertrauen aus dem Turnier mit“, sagte der Kanadier. „Ich weiß, dass ich die allerbesten schlagen kann“, sagte er. „Ich war am Ende zwar physisch ausgelaugt von der Woche, aber das war mein Gegner sicherlich auch“, sagte Victor Lai. Am Ende sei so ein Spiel eine mentale Angelegenheit. Da sei der Chinese etwas besser gewesen.
Im Spiel gegen Shi Yu Qui hatte es der Kanadier geschafft, den chinesischen YONEX All England-Sieger gehörig ins Schwitzen zu bringen. Auch wenn dieser sich nichts anmerken ließ, so war die Verzweiflung schon ein bisschen im Spiel. Immer wieder konnte der Kanadier mit seinem Netzspiel die Punkte machen. Nur bei den beiden Matchbällen fehlte die Präzision. „Ich bin stolz, dass ich es auch im dritten Satz noch einmal geschafft habe, dicht heran zu kommen“, sagte er. Das französische Publikum hatte ihn da nahezu euphorisch angefeuert. Sie hatten ihr Herz an den Underdog verloren. Ein ohrenbetäubender Lärm und auch „Victor, Victor“-Rufe halten durch die Adidas Arena – und das gefühlt noch lauter als Stunden zuvor beim französischen Mixed.
„Ich habe sehr gemischte Gefühle“, sagte der Verlierer nach der Partie. „Ich war so dicht dran, ins Finale einzuziehen – und das bei meiner ersten WM“, sagte der Kanadier. Er sei sehr stolz, den Weltranglistenersten derart dicht an eine Niederlage gebracht zu haben, sagte er. Trotzdem sei er traurig, den letzten Punkt dann doch nicht gemacht zu haben. Am Anfang des Jahres sei es sein Ziel gewesen, in die Top 70 vorzudringen. Nun stehe er auf dem Podium bei der WM. „Das ist unglaublich“, sagte Viktor Lai, der sich auf den letzten Drücker überhaupt für die WM qualifizieren konnte. Mittlerweile ist er in der Weltrangliste bis auf 50 hochgestiegen, nach der WM werden es noch ein paar Plätze mehr sein.
„Ich nehme sehr viel Selbstvertrauen aus dem Turnier mit“, sagte der Kanadier. „Ich weiß, dass ich die allerbesten schlagen kann“, sagte er. „Ich war am Ende zwar physisch ausgelaugt von der Woche, aber das war mein Gegner sicherlich auch“, sagte Victor Lai. Am Ende sei so ein Spiel eine mentale Angelegenheit. Da sei der Chinese etwas besser gewesen.
Im Spiel gegen Shi Yu Qui hatte es der Kanadier geschafft, den chinesischen YONEX All England-Sieger gehörig ins Schwitzen zu bringen. Auch wenn dieser sich nichts anmerken ließ, so war die Verzweiflung schon ein bisschen im Spiel. Immer wieder konnte der Kanadier mit seinem Netzspiel die Punkte machen. Nur bei den beiden Matchbällen fehlte die Präzision. „Ich bin stolz, dass ich es auch im dritten Satz noch einmal geschafft habe, dicht heran zu kommen“, sagte er. Das französische Publikum hatte ihn da nahezu euphorisch angefeuert. Sie hatten ihr Herz an den Underdog verloren. Ein ohrenbetäubender Lärm und auch „Victor, Victor“-Rufe halten durch die Adidas Arena – und das gefühlt noch lauter als Stunden zuvor beim französischen Mixed.
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