International 2025.09.11
Badminton-Weltverband testet 25-Sekunden-Uhr zwischen Ballwechseln

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Der Badminton-Weltverband (BWF) will demnächst bei ausgewählten Turnieren der World Tour ein neues Zeitsystem erproben.
Künftig sollen Spielerinnen und Spieler zwischen zwei Ballwechseln maximal 25 Sekunden Zeit haben, um sich auf den nächsten Aufschlag vorzubereiten. Der BWF-Rat hat entsprechende Regularien auf seiner Sitzung am 29. August beschlossen. Erste Tests sollen bereits im November dieses Jahres beginnen.
Bislang schreibt das Regelwerk vor, dass das Spiel „ohne unnötige Unterbrechung“ fortzuführen ist. Ob ein Sportler eine Pause für Handtuch, Wasser oder Kältespray erhält, liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Diese Praxis, so die BWF, führe zu Unklarheiten und subjektiven Entscheidungen. Mit einer festen Zeitvorgabe soll nun eine objektive Grundlage geschaffen werden – ähnlich wie im Tennis zwischen zwei Aufschlägen.
Die Uhr beginnt zu laufen, sobald der Schiedsrichter den Punktstand aktualisiert hat. Innerhalb von 25 Sekunden muss der Aufschläger spielbereit sein; der Rückschläger ebenso, sobald der Gegner zum Service ansetzt. In Ausnahmefällen – etwa bei Verletzungen oder längeren Reinigungen des Spielfelds – können die Offiziellen die Frist überschreiten.
Nach Angaben der BWF ergab eine Auswertung von Hunderten von Partien bei Weltmeisterschaften und auf der World Tour, dass ohne besondere Vorkommnisse im Schnitt 22 Sekunden zwischen den Ballwechseln liegen, während die Ballwechsel selbst durchschnittlich nur neun Sekunden dauern. Mit der 25-Sekunden-Regelung soll ein Gleichgewicht zwischen notwendiger Erholung und Spielfluss erreicht werden.
Während der kurzen Unterbrechung bleibt den Spielern ein gewisser Handlungsspielraum: Sie dürfen das Handtuch benutzen, trinken, Kältespray anwenden, Tape nachjustieren oder notfalls eine Saite durchtrennen – solange sie rechtzeitig wieder am Platz stehen.
Bislang schreibt das Regelwerk vor, dass das Spiel „ohne unnötige Unterbrechung“ fortzuführen ist. Ob ein Sportler eine Pause für Handtuch, Wasser oder Kältespray erhält, liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Diese Praxis, so die BWF, führe zu Unklarheiten und subjektiven Entscheidungen. Mit einer festen Zeitvorgabe soll nun eine objektive Grundlage geschaffen werden – ähnlich wie im Tennis zwischen zwei Aufschlägen.
Die Uhr beginnt zu laufen, sobald der Schiedsrichter den Punktstand aktualisiert hat. Innerhalb von 25 Sekunden muss der Aufschläger spielbereit sein; der Rückschläger ebenso, sobald der Gegner zum Service ansetzt. In Ausnahmefällen – etwa bei Verletzungen oder längeren Reinigungen des Spielfelds – können die Offiziellen die Frist überschreiten.
Nach Angaben der BWF ergab eine Auswertung von Hunderten von Partien bei Weltmeisterschaften und auf der World Tour, dass ohne besondere Vorkommnisse im Schnitt 22 Sekunden zwischen den Ballwechseln liegen, während die Ballwechsel selbst durchschnittlich nur neun Sekunden dauern. Mit der 25-Sekunden-Regelung soll ein Gleichgewicht zwischen notwendiger Erholung und Spielfluss erreicht werden.
Während der kurzen Unterbrechung bleibt den Spielern ein gewisser Handlungsspielraum: Sie dürfen das Handtuch benutzen, trinken, Kältespray anwenden, Tape nachjustieren oder notfalls eine Saite durchtrennen – solange sie rechtzeitig wieder am Platz stehen.
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