International 2026.02.12
Neue Zählweise kommt zur Abstimmung

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Der Badminton-Weltverband (BWF) treibt eine grundlegende Reform des Zählsystems voran. Wie der Verband mitteilte, hat sich das BWF-Council darauf verständigt, das sogenannte 3×15-Punktesystem als neues offizielles Spielsystem vorzuschlagen.
Über die Einführung sollen die Mitgliedsverbände bei der Jahreshauptversammlung am 25. April 2026 im dänischen Horsens abstimmen.
Dem Vorstoß ging nach Angaben der BWF ein mehrjähriger Prüfprozess voraus. Dieser umfasste statistische Analysen ebenso wie Tests unter Wettkampfbedingungen und Konsultationen mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen des Badmintonsports.
In einer Sitzung am 8. November 2025 kam der Rat zu dem Schluss, dass das 3×15-System – mit einer Verlängerungsregel bis 21 Punkte – die ausgewogenste Lösung im Hinblick auf Spielspannung, sportliche Fairness, Spielergesundheit und Turnierdarstellung biete.
Praktische Erfahrungen mit dem Format liegen bereits vor. Es war Bestandteil der alternativen Badmintonregeln und wurde bei ausgewählten nationalen Turnieren sowie Wettbewerben der Kategorie „Grade 3“ eingesetzt. Auch bei den Jugend-Weltmeisterschaften 2025 kam das System zur Anwendung.
BWF-Präsidentin Khunying Patama Leeswadtrakul stellte den Reformvorschlag in einen größeren strategischen Zusammenhang. Ziel sei es, die Sportart auf allen Ebenen weiterzuentwickeln und ihre Attraktivität langfristig zu sichern. Nach umfangreichen Tests und Gesprächen sehe man im 3×15-System eine tragfähige Grundlage für die Zukunft. Es fördere das Wohl der Spieler, halte Partien dynamisch und publikumswirksam und stärke die Position des Badmintons in einem zunehmend schnelllebigen Unterhaltungsumfeld.
Nach Einschätzung des Weltverbandes verspricht das neue Format vor allem kompaktere und dramaturgisch zugespitzte Spiele. Kürzere Sätze führten häufiger zu engen Spielständen und damit zu mehr entscheidenden Ballwechseln. Zugleich erreichten Partien schneller kritische Phasen, was das Tempo erhöhe und die Aufmerksamkeit des Publikums stärke.
Ein weiterer Vorteil liege in der besseren Planbarkeit. Eine geringere Gesamtpunktzahl solle die Spieldauer verkürzen und berechenbarer machen. Das erleichtere die Turnierorganisation und sorge für größere Verlässlichkeit im Fernsehbetrieb. Zudem unterstütze es die Regeneration der Athleten und reduziere Ermüdungserscheinungen.
Die BWF argumentiert, dass alle Beteiligten profitieren könnten: Spieler durch geringere körperliche Belastung und ein potenziell niedrigeres Verletzungsrisiko, Schieds- und Offizielle durch weniger Ermüdung an langen Turniertagen, Veranstalter durch effizientere Abläufe und Zuschauer durch ein dynamischeres Spielerlebnis auf hohem Leistungsniveau.
Die Entscheidung über die Reform liegt nun bei den Mitgliedsverbänden. Sie ist Teil einer längerfristigen Strategie des Weltverbandes, Turnierformate zu modernisieren und die Präsentation des Badmintonsports weltweit weiterzuentwickeln.
Dem Vorstoß ging nach Angaben der BWF ein mehrjähriger Prüfprozess voraus. Dieser umfasste statistische Analysen ebenso wie Tests unter Wettkampfbedingungen und Konsultationen mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen des Badmintonsports.
In einer Sitzung am 8. November 2025 kam der Rat zu dem Schluss, dass das 3×15-System – mit einer Verlängerungsregel bis 21 Punkte – die ausgewogenste Lösung im Hinblick auf Spielspannung, sportliche Fairness, Spielergesundheit und Turnierdarstellung biete.
Praktische Erfahrungen mit dem Format liegen bereits vor. Es war Bestandteil der alternativen Badmintonregeln und wurde bei ausgewählten nationalen Turnieren sowie Wettbewerben der Kategorie „Grade 3“ eingesetzt. Auch bei den Jugend-Weltmeisterschaften 2025 kam das System zur Anwendung.
BWF-Präsidentin Khunying Patama Leeswadtrakul stellte den Reformvorschlag in einen größeren strategischen Zusammenhang. Ziel sei es, die Sportart auf allen Ebenen weiterzuentwickeln und ihre Attraktivität langfristig zu sichern. Nach umfangreichen Tests und Gesprächen sehe man im 3×15-System eine tragfähige Grundlage für die Zukunft. Es fördere das Wohl der Spieler, halte Partien dynamisch und publikumswirksam und stärke die Position des Badmintons in einem zunehmend schnelllebigen Unterhaltungsumfeld.
Nach Einschätzung des Weltverbandes verspricht das neue Format vor allem kompaktere und dramaturgisch zugespitzte Spiele. Kürzere Sätze führten häufiger zu engen Spielständen und damit zu mehr entscheidenden Ballwechseln. Zugleich erreichten Partien schneller kritische Phasen, was das Tempo erhöhe und die Aufmerksamkeit des Publikums stärke.
Ein weiterer Vorteil liege in der besseren Planbarkeit. Eine geringere Gesamtpunktzahl solle die Spieldauer verkürzen und berechenbarer machen. Das erleichtere die Turnierorganisation und sorge für größere Verlässlichkeit im Fernsehbetrieb. Zudem unterstütze es die Regeneration der Athleten und reduziere Ermüdungserscheinungen.
Die BWF argumentiert, dass alle Beteiligten profitieren könnten: Spieler durch geringere körperliche Belastung und ein potenziell niedrigeres Verletzungsrisiko, Schieds- und Offizielle durch weniger Ermüdung an langen Turniertagen, Veranstalter durch effizientere Abläufe und Zuschauer durch ein dynamischeres Spielerlebnis auf hohem Leistungsniveau.
Die Entscheidung über die Reform liegt nun bei den Mitgliedsverbänden. Sie ist Teil einer längerfristigen Strategie des Weltverbandes, Turnierformate zu modernisieren und die Präsentation des Badmintonsports weltweit weiterzuentwickeln.
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