International 2026.03.03
YONEX All England: Eine dänische Demütigung

[Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Auch Anders Antonsen muss in Birmingham früh die Segel streichen.
"Anders Antonsen bei den All England gedemütigt" - so lautet die Schlagzeile von Ekstra Bladet, Dänemarks größte Tageszeitung.
Der an Nummer drei gesetzte Antonsen unterlag dem Japaner Koki Watanabe überraschend deutlich mit 8:21 und 12:21.
Antonsen war als Dänemarks aussichtsreichster Kandidat in das prestigeträchtige Turnier gegangen. Die Ausgangslage schien günstig, zumal mit Shi Yu Qi und Alex Lanier zwei hochgesetzte Spieler aus seiner Turnierhälfte früh ausschieden. Doch der Weltranglistendritte fand zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel.
Dabei sprach die bisherige Bilanz klar für ihn. Fünfmal hatte Antonsen zuvor gegen Watanabe gewonnen. In Birmingham jedoch dominierte der Japaner von Beginn an. Mit hohem Tempo, präziser Länge in den Schlägen und bemerkenswerter Fehlerarmut setzte er den Dänen permanent unter Druck. Antonsen agierte hingegen auffallend defensiv und wirkte in den Ballwechseln häufig einen Schritt zu spät.
Im ersten Satz geriet er rasch ins Hintertreffen und fand auch nach der Pause keinen Rhythmus. Der zweite Durchgang begann zwar mit zwei gewonnenen Punkten, doch die anfängliche Hoffnung verflog schnell. Watanabe übernahm erneut die Kontrolle, zog davon und ließ sich auch von einer kurzen Aufholjagd zum 10:10 nicht beirren. Sechs Punkte in Serie entschieden die Partie endgültig.
Antonsen sprach anschließend von einer klar verdienten Niederlage ohne Ausreden und gestand ein, dass nichts funktioniert habe. Tatsächlich hatte er seit dem Turnier in Indonesien im Januar nur wenige Wettkämpfe bestritten. Die fehlende Spielpraxis war nicht zu übersehen.
Für Dänemark ruhen die Hoffnungen im Herreneinzel nun auf Rasmus Gemke. Im Dameneinzel musste Mia Blichfeldt verletzungsbedingt aufgeben, während Line Christophersen noch ins Turnier eingreift.
Der an Nummer drei gesetzte Antonsen unterlag dem Japaner Koki Watanabe überraschend deutlich mit 8:21 und 12:21.
Antonsen war als Dänemarks aussichtsreichster Kandidat in das prestigeträchtige Turnier gegangen. Die Ausgangslage schien günstig, zumal mit Shi Yu Qi und Alex Lanier zwei hochgesetzte Spieler aus seiner Turnierhälfte früh ausschieden. Doch der Weltranglistendritte fand zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel.
Dabei sprach die bisherige Bilanz klar für ihn. Fünfmal hatte Antonsen zuvor gegen Watanabe gewonnen. In Birmingham jedoch dominierte der Japaner von Beginn an. Mit hohem Tempo, präziser Länge in den Schlägen und bemerkenswerter Fehlerarmut setzte er den Dänen permanent unter Druck. Antonsen agierte hingegen auffallend defensiv und wirkte in den Ballwechseln häufig einen Schritt zu spät.
Im ersten Satz geriet er rasch ins Hintertreffen und fand auch nach der Pause keinen Rhythmus. Der zweite Durchgang begann zwar mit zwei gewonnenen Punkten, doch die anfängliche Hoffnung verflog schnell. Watanabe übernahm erneut die Kontrolle, zog davon und ließ sich auch von einer kurzen Aufholjagd zum 10:10 nicht beirren. Sechs Punkte in Serie entschieden die Partie endgültig.
Antonsen sprach anschließend von einer klar verdienten Niederlage ohne Ausreden und gestand ein, dass nichts funktioniert habe. Tatsächlich hatte er seit dem Turnier in Indonesien im Januar nur wenige Wettkämpfe bestritten. Die fehlende Spielpraxis war nicht zu übersehen.
Für Dänemark ruhen die Hoffnungen im Herreneinzel nun auf Rasmus Gemke. Im Dameneinzel musste Mia Blichfeldt verletzungsbedingt aufgeben, während Line Christophersen noch ins Turnier eingreift.
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