Stars 2026.03.15

Morten Frost sorgt sich um Badminton in Dänemark

Morten Frost sorgt sich um Badminton in Dänemark
[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Die dänische Badminton-Legende Morten Frost hat sich besorgt über die Zukunft des Badmintonsports in Dänemark geäußert.
Der viermalige Sieger der YONEX All England Open Badminton Championships im Herreneinzel arbeitet derzeit als technischer Berater für Badminton England und verfolgt die Entwicklung des internationalen Badmintonsports weiterhin aus nächster Nähe.

Nach Einschätzung des früheren Weltklassespielers muss der dänische Verband stärker in die Nachwuchsförderung investieren, wenn das Land auch künftig international konkurrenzfähig bleiben will. Vor allem junge Spieler müssten früher an das Training der Nationalmannschaft herangeführt werden, um sich auf höchstem Niveau entwickeln zu können.

Frost räumt gegenüber dem Fernsehsender TV2 ein, dass er die aktuelle Lage mit Sorge betrachtet. Er sehe sich nicht als unerschütterlichen Optimisten, sagte der 67-Jährige. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass der dänische Badmintonsport weiterhin über zahlreiche Stärken verfüge und es deshalb keinen Anlass gebe, den Glauben an eine erfolgreiche Zukunft zu verlieren.

Entscheidend sei, die sogenannte Nachwuchskette zu stärken. Es müssten mehr junge Spieler in die Förderstrukturen aufgenommen werden, erklärte Frost. Nur wenn mehr Talente frühzeitig die Chance erhielten, sich auf internationaler Bühne zu beweisen, könne Dänemark seine Stellung im Weltbadminton behaupten.

„Die Nachwuchskette muss stärker werden. Es müssen mehr junge Menschen hineinkommen. Es müssen mehr sein, die diese Chance bekommen, hinaus in die große Welt zu gehen“, sagt Morten Frost gegenüber TV2.



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