Stars 2026.03.26

Das spanische Badminton-Märchen ist zu Ende geschrieben

Das spanische Badminton-Märchen ist zu Ende geschrieben
[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Carolina Marín hat ihr Karriereende bekannt gegeben. "Mein Weg endet hier".
Die Olympiasiegerin von 2016 und dreifache Weltmeisterin begründete diesen Schritt mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen infolge einer Verletzung, die sie bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erlitten hatte.

In einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft erklärte Marín, sie habe ihre Laufbahn ursprünglich auf dem Spielfeld beenden wollen. Angesichts der körperlichen Belastung sehe sie jedoch davon ab. Sie verwies darauf, dass sich ihre Erwartungen an den Abschluss der Karriere nicht erfüllt hätten und Entscheidungen unter veränderten Umständen getroffen werden müssten.

„Ich hätte uns gerne ein letztes Mal auf dem Spielfeld gesehen, aber ich möchte meinen Körper dafür nicht aufs Spiel setzen. Ich habe es oft gesagt und ich bleibe bei meiner Entscheidung. Ich wollte, dass meine Karriere anders endet, aber im Leben läuft nicht immer alles so, wie wir es uns wünschen, und wir müssen das akzeptieren.“

Zuletzt war die 31-Jährige erneut am rechten Knie operiert worden. Es handelte sich um den dritten Eingriff dieser Art. Bereits in den vergangenen Jahren war Marín wiederholt von schweren Verletzungen betroffen. 2021 erlitt sie kurz vor den Olympischen Spielen in Tokio einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie. Bei den Spielen in Paris zog sie sich eine weitere schwerwiegende Verletzung zu, von der sie sich nicht mehr erholte.

Marín erklärte, rückblickend habe ihr Karriereende bereits mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden in Paris eingesetzt, auch wenn dies zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar gewesen sei.

Zuletzt war ihr eine Teilnahme an den Europameisterschaften 2026 in Huelva in Aussicht gestellt worden. Die Titelkämpfe sollen in ihrer Heimatstadt stattfinden.Marín kündigte an, dort anwesend zu sein, jedoch nicht mehr als aktive Spielerin.

Zum Abschluss ihrer Laufbahn verwies sie auf ihre sportlichen Erfolge sowie auf die Entwicklung des Badmintonsports in Spanien, zu der sie nach eigenen Angaben beigetragen habe.



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