International 2026.04.21
Das Zeitalter nach Viktor Axelsen beginnt

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Wenn an diesem Freitag im dänischen Horsens die Mannschafts-Weltmeisterschaft im Badminton beginnt, steht der Gastgeber vor einem Umbruch.
Der Thomas Cup, traditionell eine Bühne für die großen Badminton-Nationen, findet in diesem Jahr vor dänischem Publikum statt, und doch sind die Vorzeichen für die dänischen Herren ungewohnt zurückhaltend.
Mit Viktor Axelsen hat die prägende Figur der vergangenen Jahre ihre Karriere beendet, Frederik Søgaard steht nicht länger zur Verfügung, und auch das Doppel um Kim Astrup und Anders Skaarup blieb zuletzt hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Es sind Einschnitte, die sich nicht kaschieren lassen. „Wir sind nicht mehr ganz so stark wie früher“, räumt Anders Antonsen gegenüber TV2 ein, einer der verbliebenen Leistungsträger im Einzel.
Die Ausgangslage ist entsprechend ambivalent. In der Gruppenphase treffen die Dänen auf Taiwan, Korea und Schweden, Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch allesamt das Potenzial haben, den Gastgeber früh unter Druck zu setzen. Das Turnierformat sieht vor, dass jeweils die beiden besten Teams der vier Gruppen in die K.-o.-Runde einziehen.
Trotz der personellen Umbrüche ist der Anspruch im dänischen Lager ungebrochen. Spieler und Trainer betonen unisono, man wolle den etablierten Nationen Paroli bieten. Dabei ruhen die Hoffnungen nicht zuletzt auf dem Heimvorteil. Die Atmosphäre in der Halle von Horsens könnte zu einem Faktor werden, der das Kräfteverhältnis zumindest partiell verschiebt.
Ein Blick in die Historie zeigt, dass Dänemark im Thomas Cup durchaus zu den erfolgreichen Nationen zählt, wenn auch mit Abstand zu den dominierenden Kräften. Der bislang einzige Titel datiert aus dem Jahr 2016. Titelverteidiger ist China, das wie so oft als Maßstab gilt. Auch bei den Frauen, die parallel um den Uber Cup spielen, führt der Weg traditionell über die chinesische Auswahl. Dänemarks beste Resultate sind hier drei zweite Plätze, zuletzt im Jahr 2000.
Mit Viktor Axelsen hat die prägende Figur der vergangenen Jahre ihre Karriere beendet, Frederik Søgaard steht nicht länger zur Verfügung, und auch das Doppel um Kim Astrup und Anders Skaarup blieb zuletzt hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Es sind Einschnitte, die sich nicht kaschieren lassen. „Wir sind nicht mehr ganz so stark wie früher“, räumt Anders Antonsen gegenüber TV2 ein, einer der verbliebenen Leistungsträger im Einzel.
Die Ausgangslage ist entsprechend ambivalent. In der Gruppenphase treffen die Dänen auf Taiwan, Korea und Schweden, Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch allesamt das Potenzial haben, den Gastgeber früh unter Druck zu setzen. Das Turnierformat sieht vor, dass jeweils die beiden besten Teams der vier Gruppen in die K.-o.-Runde einziehen.
Trotz der personellen Umbrüche ist der Anspruch im dänischen Lager ungebrochen. Spieler und Trainer betonen unisono, man wolle den etablierten Nationen Paroli bieten. Dabei ruhen die Hoffnungen nicht zuletzt auf dem Heimvorteil. Die Atmosphäre in der Halle von Horsens könnte zu einem Faktor werden, der das Kräfteverhältnis zumindest partiell verschiebt.
Ein Blick in die Historie zeigt, dass Dänemark im Thomas Cup durchaus zu den erfolgreichen Nationen zählt, wenn auch mit Abstand zu den dominierenden Kräften. Der bislang einzige Titel datiert aus dem Jahr 2016. Titelverteidiger ist China, das wie so oft als Maßstab gilt. Auch bei den Frauen, die parallel um den Uber Cup spielen, führt der Weg traditionell über die chinesische Auswahl. Dänemarks beste Resultate sind hier drei zweite Plätze, zuletzt im Jahr 2000.




