Stars 2026.05.30
Luis Pongratz feiert internationales Comeback

Badminton-Talent Luis Pongratz [Foto/Archiv: YONEX Deutschland]
Von Redaktion
Luis Pongratz (19) hat nach längerer Verletzungspause sein Comeback auf der internationalen Badminton-Turnierserie gefeiert. Im Gespräch mit badzine.de schildert er seine Eindrücke von den ersten Turnieren, den aktuellen Trainingsbedingungen in Dänemark sowie seine weiteren Wettkampfpläne.
„Es hat sich super schön angefühlt.“ Die Rückkehr sei von Unsicherheiten begleitet gewesen, insbesondere mit Blick auf seine Handverletzung und das Vertrauen in den eigenen Körper.
Gegenüber badzine.de sagte der junge Athlet, der seine Karriere ohne jegliche Unterstützung des nationalen Verbandes verfolgt: "Nach einer so langen Pause, geprägt von Verletzung und der Unsicherheit, ob die Hand jemals wieder vollständig belastbar sein würde, fühlt es sich umso besonderer an, zurück auf dem Court zu stehen und das zu tun, was man liebt. Natürlich ist das Selbstvertrauen noch nicht vollständig zurück, was in meiner Situation mit der Hand auch völlig normal ist. Gerade in solchen Momenten wird einem jedoch noch bewusster, wie wertvoll es ist, wieder spielen zu können und verletzungsfrei zu sein, ein echtes Privileg."
Zu seinen ersten Turnierauftritten äußerte sich Pongratz differenziert. Während der Start in der Slowakei noch von Einschränkungen geprägt gewesen sei, habe sich das darauffolgende Turnier in Österreich als Schritt nach vorne entwickelt. „Ich habe mir einfach vorgenommen, alles auszuprobieren, sei es Diven oder auch einfach voll draufzuziehen um dieses Gefühl von ‚es geht wieder‘ zurückzubekommen.“
Er beschrieb zudem, dass mehrere absolvierte Qualifikationsspiele innerhalb kurzer Zeit ein wichtiges Signal für ihn gewesen seien, dass sein Körper wieder belastbar ist.
Training in Dänemark
Seit etwa zwei Monaten trainiert Pongratz wieder an der YONEX Peter Gade-Akademie in Kopenhagen. Dazu sagte er: „Ich bin jetzt seit knappen zwei Monaten wieder an der Akademie und trainiere wieder normal mit.“ Das tägliche Training sei für ihn stark von einem veränderten Mindset geprägt, bei dem schmerzfreie Einheiten als wichtiger Fortschritt gelten. Zudem hob er das Niveau und die Trainingsgruppe hervor, die ihn in seiner Entwicklung unterstützen.
Zum aktuellen Turnier in Dänemark berichtete Pongratz von mehreren erfolgreichen Qualifikationsrunden und Siegen gegen starke Gegner. "In der letzten Qualifikationsrunde ist es mir leider nicht ganz gelungen, an mein Level vom Vortag anzuknüpfen. Im zweiten Satz bei einer 18:17-Führung habe ich dann innerhalb kürzester Zeit vier Punkte in gefühlt einer Minute abgegeben. Insgesamt war es dennoch ein gutes Turnier für mich bei einem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld."
Für die kommenden Wochen plant Pongratz zwei weitere Turniere vor der Sommerpause, eines in Lettland und eines in Tschechien. Sein Fokus liegt darauf, seine Leistungsfähigkeit weiter stabil auf das Spielfeld zu bringen und die Wettkampfpraxis zu vertiefen.
Gegenüber badzine.de sagte der junge Athlet, der seine Karriere ohne jegliche Unterstützung des nationalen Verbandes verfolgt: "Nach einer so langen Pause, geprägt von Verletzung und der Unsicherheit, ob die Hand jemals wieder vollständig belastbar sein würde, fühlt es sich umso besonderer an, zurück auf dem Court zu stehen und das zu tun, was man liebt. Natürlich ist das Selbstvertrauen noch nicht vollständig zurück, was in meiner Situation mit der Hand auch völlig normal ist. Gerade in solchen Momenten wird einem jedoch noch bewusster, wie wertvoll es ist, wieder spielen zu können und verletzungsfrei zu sein, ein echtes Privileg."
Zu seinen ersten Turnierauftritten äußerte sich Pongratz differenziert. Während der Start in der Slowakei noch von Einschränkungen geprägt gewesen sei, habe sich das darauffolgende Turnier in Österreich als Schritt nach vorne entwickelt. „Ich habe mir einfach vorgenommen, alles auszuprobieren, sei es Diven oder auch einfach voll draufzuziehen um dieses Gefühl von ‚es geht wieder‘ zurückzubekommen.“
Er beschrieb zudem, dass mehrere absolvierte Qualifikationsspiele innerhalb kurzer Zeit ein wichtiges Signal für ihn gewesen seien, dass sein Körper wieder belastbar ist.
Training in Dänemark
Seit etwa zwei Monaten trainiert Pongratz wieder an der YONEX Peter Gade-Akademie in Kopenhagen. Dazu sagte er: „Ich bin jetzt seit knappen zwei Monaten wieder an der Akademie und trainiere wieder normal mit.“ Das tägliche Training sei für ihn stark von einem veränderten Mindset geprägt, bei dem schmerzfreie Einheiten als wichtiger Fortschritt gelten. Zudem hob er das Niveau und die Trainingsgruppe hervor, die ihn in seiner Entwicklung unterstützen.
Zum aktuellen Turnier in Dänemark berichtete Pongratz von mehreren erfolgreichen Qualifikationsrunden und Siegen gegen starke Gegner. "In der letzten Qualifikationsrunde ist es mir leider nicht ganz gelungen, an mein Level vom Vortag anzuknüpfen. Im zweiten Satz bei einer 18:17-Führung habe ich dann innerhalb kürzester Zeit vier Punkte in gefühlt einer Minute abgegeben. Insgesamt war es dennoch ein gutes Turnier für mich bei einem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld."
Für die kommenden Wochen plant Pongratz zwei weitere Turniere vor der Sommerpause, eines in Lettland und eines in Tschechien. Sein Fokus liegt darauf, seine Leistungsfähigkeit weiter stabil auf das Spielfeld zu bringen und die Wettkampfpraxis zu vertiefen.
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