National 2026.06.24

DBV verliert nun auch Sportdirektor

DBV verliert nun auch Sportdirektor
Verlässt das sinkende Schiff: Jakob Høi [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Der DBV kommt nicht zur Ruhe: Nach dem kuriosen Verbandstag folgt der nächste Tiefschlag.
Beim Deutschen Badminton-Verband (DBV) kommt es zu einer überraschenden Trennung: Sportdirektor Jakob Høi (Dänemark) verlässt den Verband vorzeitig. Beide Seiten haben sich nach Informationen des DBV einvernehmlich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt. Sein letzter Arbeitstag wird der 14. August 2026 sein.

Der Hintergrund: Nach intensiven Gesprächen wurde klar, dass die Aufgabe deutlich mehr Zeit und Einsatz erfordert als ursprünglich erwartet. Für Høi ein großes Problem, vor allem wegen der langen Trennung von seiner Familie in Dänemark.

Høi blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Zeit beim DBV zurück: „Ich habe diese Herausforderung und die Menschen, die mich unterstützt haben, von ganzem Herzen geschätzt“, sagt der Däne.

Gleichzeitig gibt Høi in einer Pressemeldung des DBV offen zu: Ganz zufrieden ist er mit seiner Bilanz nicht. „Ich verlasse den DBV mit großer Wertschätzung – aber auch mit dem Gefühl, nicht das erreicht zu haben, was ich mir selbst gewünscht hätte.“

Zuvor hatte bereits Bundestrainer John Dinesen seinen Rückzug bekanntgegeben.


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