National 2015.01.04
Der lange Atem bis in die Weltspitze

Deutschlands Nummer eins Marc Zwiebler [Foto: BadmintonPhoto]
Von Bernd-Volker Brahms
Die Nachfolger der derzeitigen DBV-Stars wie Marc Zwiebler, Birgit Michels & Co stehen in den Startlöchern. Doch ist der Weg für die jungen Talente wie Fabian Roth (19) und Yvonne Li (16) sehr beschwerlich und lang. Mit Ende 20 kommen europäische Spieler oft erst an ihren Leistungszenit.
Sie sind 16, 17 oder 18 Jahre alt. An den beiden Bundesstützpunkten des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) in Saarbrücken und Mülheim sowie an fünf Nachwuchs- und acht Talentstützpunkten trainieren zahlreiche deutsche Badmintontalente, um in einiger Zeit in die Fußstapfen von Zwiebler, Fuchs, Schöttler, Michels & Co treten zu können. Sie wollen Profis werden. Aber wie steinig ist der Weg und wie heißen die größten Hoffnungen? Badzine ist der Frage nachgegangen.
Eines der größten Talente ist zweifelsohne Yvonne Li . Die gebürtige Hamburgerin, mit chinesischen Wurzeln, avancierte 2014 mit 16 Jahren zur jüngsten A-Nationalspielerin der Verbandsgeschichte. Sie wurde jüngst von Badminton Europe - ebenso wie der 19-jährige Fabian Roth – zur 25 Spieler großen Gruppe der „Future Stars“ benannt. 1200 US-Dollar pro Jahr bekommen sie als Stipendium. Wichtiger noch: Sie werden durch Trainingsprogramme unter anderem durch den ehemaligen Bundestrainer Jeroen van Dijk unterstützt.
Yvonne Li, die für den Hamburger SV startet, trainiert seit Sommer an vier Tagen der Woche in Mülheim mit den besten deutschen Damen und geht auch dort zur Schule. "Es ist anstrengend, macht aber auch Spaß", sagt die 16-Jährige, "man hat ja ein Ziel vor Augen." Die Weltspitze eben. Was es für sie und andere Talente besonders anstrengend macht, ist die Doppelbelastung als Gymnasiastin und Leitungssportlerin. "Den Stoff, den ich bei den Trainingseinheiten vormittags verpasse, muss ich oft nachholen", sagt Yvonne Li. 2014 hat die groß gewachsene junge Frau dennoch nicht nur die Europameisterschaft U17 gewonnen, sondern auch schon bei Turnieren im Erwachsenenbereich für Furore gesorgt.
"Ich bin froh, dass ich den Stress mit der Schule hinter mir habe", sagt der 19-jährige Fabian Roth vom Bundesligisten TV Refrath, ebenfalls ein Riesentalent. Im Frühjahr machte der gebürtige Karlsruher in Mülheim sein Abitur und trainiert seitdem am Stützpunkt in Saarbrücken. Nach schweißtreibenden Trainingswochen im Sommer hat Roth im Oktober sein BWL-Studium aufgenommen. "Es geht dabei nicht nur um eine berufliche Grundlage, sondern auch darum, dass ich neben dem Badminton noch einen mentalen Ausgleich habe", sagt Roth.
"Die Spieler brauchen einen sehr langen Atem, wenn sie in die Weltspitze wollen", sagt Matthias Hütten, Bundesjugendtrainer und Stützpunktleiter in Mülheim. Das Höchstleistungsalter bei europäischen Spielern sei bei etwa 28 Jahren. Aber auch mit über 30 Jahren rufen viele noch Topleistungen ab. Asiatische Spieler seien im Vorteil, sie haben bis zum Alter von 19 Jahren schon mal einen Trainingsvorteil von 10.000 Stunden – ein Jahr hat 8760 Stunden. In China wird schon bei 6-Jährigen das Training verschärft. "Wir bauen langfristig auf", sagt Hütten. Die Topjugendlichen befinden sich nach seinen Angaben mit 8-9 Trainingseinheiten in der Woche "im Anschlag". Gerade, weil auch noch die Schule zu absolvieren ist.
Deutschland habe sich in Europa mit seinen Stützpunkt- und seinem Fördersystem und einem täglichen Training für Nachwuchsspieler ganz nach vorne gearbeitet. Ab 1999 heimsten die Spieler wie Marc Zwiebler, Birgit Michels (damals noch Overzier) und Juliane Schenk reihenweise europäische Titel ein und konnten diese Erfolge rund zehn Jahre später bei den Erwachsenen wiederholen. "Sieben, acht Jahre lang haben wir diesen Vorteil durch das Nachwuchssystem gehabt", sagt Hütten. Mittlerweile haben andere Nationen kräftig aufgeholt, auch weil sie wie in Frankreich und Russland viel Geld in die Nachwuchsausbildung investieren.
"Auch wir müssen uns weiterentwickeln", sagt Martin Kranitz, Sportdirektor beim DBV. Der Trainerstab wurde kontinuierlich ausgebaut, insbesondere ehemalige Topspieler wurden integriert. Insgesamt elf Trainer sind in Saarbrücken und Mülheim beschäftigt. Rund zwei Drittel der derzeit 60 Kaderathleten werden von ihnen direkt trainiert. Zuletzt ist in Saarbrücken der 36-jährige Ingo Kindervater über eine Bundeswehrförderung und in Mülheim der ehemalige Serienmeister Oliver Pongratz (42) dazugestoßen.
Talentierte Spieler wie Yvonne Li und Fabian Roth seien heutzutage jünger, wenn sie an die Stützpunkte kommen, als dies früher der Fall war, sagt Martin Kranitz. "Das funktioniert allerdings nur mit einer sehr eingeschränkten Zahl an jungen Spielern", sagt der Sportdirektor. Das Niveau der Trainingsgruppen würde zu stark auseinandergehen, dann würden weder die erfahrenen noch die jungen Spieler profitieren, ist er sich sicher. Kranitz sagt ebenso wie Jugendtrainer Hütten, dass "Badminton ein langes Zeitfenster" hat. Soll heißen, dass es bis zur internationalen Spitzenklasse ein weiter Weg ist und Weltklasseleistungen oft erst jenseits eines Alters von 25 Jahren abgerufen werden können.
Allerdings versucht der Verband einen immer früheren Zugriff auf die Talente zu bekommen. Seit zwei Jahren greift das Talentprojekt U13. Talentbundestrainer Dirk Nötzel sichtet die Spieler, deren Ausbildung da noch in der Hand der Landesverbände liegt. Seit 2013 wird auch erstmals eine deutsche Meisterschaft der Altersklasse U13 ausgespielt. Talentteams für die U15er gibt es schon länger. "Es ist wichtig, möglichst früh die Technik auszubilden. Wer technisch nicht perfekt ist, schafft es nicht in die Weltspitze", sagt Kranitz. Für Bundesjugendtrainer Hütten ist indes wichtig, dass nicht zu früh "gesiebt wird". Es gebe "zu viele Wege nach oben". Spieler wie Michael Fuchs und Johannes Schöttler seien beispielsweise erst jenseits von 20 Jahren nationale Spitze geworden. Gleichwohl werde es immer schwieriger, über Umwege zur Weltspitze vorzudringen.
Auch wenn die Trainingsintensität bei deutschen Nachwuchsspielern steigt und der Zugriff immer systematischer erfolgt, so bleibt als "kritische Phase" nach wie vor der Übergang von der Jugend in den Erwachsenenbereich. "Selbst Ausnahmetalente wie der Däne Viktor Axelsen, der Jugendweltmeister war, brauchen Zeit", sagt Kranitz. Insbesondere im Herreneinzel aber auch in den Doppeldisziplinen ist die Dichte in der Weltspitze enorm. Es ist nicht verwunderlich, wenn Sportdirektor Kranitz sagt, dass die Hoffungsträger für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die erfahrenen Akteure wie Marc Zwiebler (30), Michael Fuchs (32), Johannes Schöttler (30) und womöglich auch Birgit Michels (30) sind. Letztere denkt darüber nach, ihre Karriere fortzusetzen, obwohl eigentlich im August 2014 nach der WM Schluss sein sollte - es läuft einfach zu gut. Zu den weiteren Olympiaaspiranten gehören im Einzel Karin Schnaase (28), und Dieter Domke (27) sowie in den Doppeln Carla Nelte (24), Johanna Goliszewski (28), Isabel Herttrich (22), Peter Käsbauer (26), Max Schwenger (22), Andreas Heinz (23) und Josche Zurwonne (25). Ab Mai 2015 beginnt die Olympiaqualifikation und läuft ein Jahr.
"Ich möchte viele europäische Turniere spielen und einige Favoriten ärgern", sagt der 19-jährige Fabian Roth, wohl wissend, dass die Olympischen Spiele in zwei Jahren noch zu früh für ihn kommen. "Ich schiele jetzt nicht auf die Weltrangliste." Er werde sich im Training reinhängen. "Die Ergebnisse kommen dann schon", sagt Roth. "Die ersten zwei Jahre bei den Erwachsenen sind Lehrjahre", sagt Trainer Hütten. Neben Roth gilt auch der Bonner Max Weißkirchen (18) als vielversprechender Nachwuchsstar.
Yvonne Li, die als größtes Talent neben der 18-jährigen Luise Heim gilt, möchte bei den "Senioren" vorankommen. "Ich sehe den Unterschied gar nicht so groß", sagt sie mit Hinblick zumindest auf die nationale Konkurrenz. Mit 15 Jahren stand sie bereits bei der deutschen Meisterschaft im Halbfinale und holte sich den Titel der U22. "Die Weltspitze ist aber noch weit weg", sagt sie. Dass man es aber schaffen könne, hätten andere europäische Spielerinnen wie Tine Baun und Juliane Schenk und zuletzt die Spanierin Carolina Marin gezeigt. "Die hat ja mit dem WM-Titel den Vogel abgeschossen", sagt Li. Einen Erwartungsdruck sieht die Hamburgerin nach eigenen Worten nicht. "Druck mache ich mir höchstens selbst", sagt das selbstbewusste Talent.
Eines der größten Talente ist zweifelsohne Yvonne Li . Die gebürtige Hamburgerin, mit chinesischen Wurzeln, avancierte 2014 mit 16 Jahren zur jüngsten A-Nationalspielerin der Verbandsgeschichte. Sie wurde jüngst von Badminton Europe - ebenso wie der 19-jährige Fabian Roth – zur 25 Spieler großen Gruppe der „Future Stars“ benannt. 1200 US-Dollar pro Jahr bekommen sie als Stipendium. Wichtiger noch: Sie werden durch Trainingsprogramme unter anderem durch den ehemaligen Bundestrainer Jeroen van Dijk unterstützt.
Yvonne Li, die für den Hamburger SV startet, trainiert seit Sommer an vier Tagen der Woche in Mülheim mit den besten deutschen Damen und geht auch dort zur Schule. "Es ist anstrengend, macht aber auch Spaß", sagt die 16-Jährige, "man hat ja ein Ziel vor Augen." Die Weltspitze eben. Was es für sie und andere Talente besonders anstrengend macht, ist die Doppelbelastung als Gymnasiastin und Leitungssportlerin. "Den Stoff, den ich bei den Trainingseinheiten vormittags verpasse, muss ich oft nachholen", sagt Yvonne Li. 2014 hat die groß gewachsene junge Frau dennoch nicht nur die Europameisterschaft U17 gewonnen, sondern auch schon bei Turnieren im Erwachsenenbereich für Furore gesorgt.
"Ich bin froh, dass ich den Stress mit der Schule hinter mir habe", sagt der 19-jährige Fabian Roth vom Bundesligisten TV Refrath, ebenfalls ein Riesentalent. Im Frühjahr machte der gebürtige Karlsruher in Mülheim sein Abitur und trainiert seitdem am Stützpunkt in Saarbrücken. Nach schweißtreibenden Trainingswochen im Sommer hat Roth im Oktober sein BWL-Studium aufgenommen. "Es geht dabei nicht nur um eine berufliche Grundlage, sondern auch darum, dass ich neben dem Badminton noch einen mentalen Ausgleich habe", sagt Roth.
"Die Spieler brauchen einen sehr langen Atem, wenn sie in die Weltspitze wollen", sagt Matthias Hütten, Bundesjugendtrainer und Stützpunktleiter in Mülheim. Das Höchstleistungsalter bei europäischen Spielern sei bei etwa 28 Jahren. Aber auch mit über 30 Jahren rufen viele noch Topleistungen ab. Asiatische Spieler seien im Vorteil, sie haben bis zum Alter von 19 Jahren schon mal einen Trainingsvorteil von 10.000 Stunden – ein Jahr hat 8760 Stunden. In China wird schon bei 6-Jährigen das Training verschärft. "Wir bauen langfristig auf", sagt Hütten. Die Topjugendlichen befinden sich nach seinen Angaben mit 8-9 Trainingseinheiten in der Woche "im Anschlag". Gerade, weil auch noch die Schule zu absolvieren ist.
Deutschland habe sich in Europa mit seinen Stützpunkt- und seinem Fördersystem und einem täglichen Training für Nachwuchsspieler ganz nach vorne gearbeitet. Ab 1999 heimsten die Spieler wie Marc Zwiebler, Birgit Michels (damals noch Overzier) und Juliane Schenk reihenweise europäische Titel ein und konnten diese Erfolge rund zehn Jahre später bei den Erwachsenen wiederholen. "Sieben, acht Jahre lang haben wir diesen Vorteil durch das Nachwuchssystem gehabt", sagt Hütten. Mittlerweile haben andere Nationen kräftig aufgeholt, auch weil sie wie in Frankreich und Russland viel Geld in die Nachwuchsausbildung investieren.
Asiatische Spieler sind im Vorteil, sie haben bis zum Alter von 19 Jahren schon mal einen Trainingsvorteil von 10.000 Stunden. Ein Jahr hat 8760 Stunden.
Matthias Hütten, Bundestrainer Jugend
"Auch wir müssen uns weiterentwickeln", sagt Martin Kranitz, Sportdirektor beim DBV. Der Trainerstab wurde kontinuierlich ausgebaut, insbesondere ehemalige Topspieler wurden integriert. Insgesamt elf Trainer sind in Saarbrücken und Mülheim beschäftigt. Rund zwei Drittel der derzeit 60 Kaderathleten werden von ihnen direkt trainiert. Zuletzt ist in Saarbrücken der 36-jährige Ingo Kindervater über eine Bundeswehrförderung und in Mülheim der ehemalige Serienmeister Oliver Pongratz (42) dazugestoßen.
Talentierte Spieler wie Yvonne Li und Fabian Roth seien heutzutage jünger, wenn sie an die Stützpunkte kommen, als dies früher der Fall war, sagt Martin Kranitz. "Das funktioniert allerdings nur mit einer sehr eingeschränkten Zahl an jungen Spielern", sagt der Sportdirektor. Das Niveau der Trainingsgruppen würde zu stark auseinandergehen, dann würden weder die erfahrenen noch die jungen Spieler profitieren, ist er sich sicher. Kranitz sagt ebenso wie Jugendtrainer Hütten, dass "Badminton ein langes Zeitfenster" hat. Soll heißen, dass es bis zur internationalen Spitzenklasse ein weiter Weg ist und Weltklasseleistungen oft erst jenseits eines Alters von 25 Jahren abgerufen werden können.
Allerdings versucht der Verband einen immer früheren Zugriff auf die Talente zu bekommen. Seit zwei Jahren greift das Talentprojekt U13. Talentbundestrainer Dirk Nötzel sichtet die Spieler, deren Ausbildung da noch in der Hand der Landesverbände liegt. Seit 2013 wird auch erstmals eine deutsche Meisterschaft der Altersklasse U13 ausgespielt. Talentteams für die U15er gibt es schon länger. "Es ist wichtig, möglichst früh die Technik auszubilden. Wer technisch nicht perfekt ist, schafft es nicht in die Weltspitze", sagt Kranitz. Für Bundesjugendtrainer Hütten ist indes wichtig, dass nicht zu früh "gesiebt wird". Es gebe "zu viele Wege nach oben". Spieler wie Michael Fuchs und Johannes Schöttler seien beispielsweise erst jenseits von 20 Jahren nationale Spitze geworden. Gleichwohl werde es immer schwieriger, über Umwege zur Weltspitze vorzudringen.
Auch wenn die Trainingsintensität bei deutschen Nachwuchsspielern steigt und der Zugriff immer systematischer erfolgt, so bleibt als "kritische Phase" nach wie vor der Übergang von der Jugend in den Erwachsenenbereich. "Selbst Ausnahmetalente wie der Däne Viktor Axelsen, der Jugendweltmeister war, brauchen Zeit", sagt Kranitz. Insbesondere im Herreneinzel aber auch in den Doppeldisziplinen ist die Dichte in der Weltspitze enorm. Es ist nicht verwunderlich, wenn Sportdirektor Kranitz sagt, dass die Hoffungsträger für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die erfahrenen Akteure wie Marc Zwiebler (30), Michael Fuchs (32), Johannes Schöttler (30) und womöglich auch Birgit Michels (30) sind. Letztere denkt darüber nach, ihre Karriere fortzusetzen, obwohl eigentlich im August 2014 nach der WM Schluss sein sollte - es läuft einfach zu gut. Zu den weiteren Olympiaaspiranten gehören im Einzel Karin Schnaase (28), und Dieter Domke (27) sowie in den Doppeln Carla Nelte (24), Johanna Goliszewski (28), Isabel Herttrich (22), Peter Käsbauer (26), Max Schwenger (22), Andreas Heinz (23) und Josche Zurwonne (25). Ab Mai 2015 beginnt die Olympiaqualifikation und läuft ein Jahr.
"Ich möchte viele europäische Turniere spielen und einige Favoriten ärgern", sagt der 19-jährige Fabian Roth, wohl wissend, dass die Olympischen Spiele in zwei Jahren noch zu früh für ihn kommen. "Ich schiele jetzt nicht auf die Weltrangliste." Er werde sich im Training reinhängen. "Die Ergebnisse kommen dann schon", sagt Roth. "Die ersten zwei Jahre bei den Erwachsenen sind Lehrjahre", sagt Trainer Hütten. Neben Roth gilt auch der Bonner Max Weißkirchen (18) als vielversprechender Nachwuchsstar.
Yvonne Li, die als größtes Talent neben der 18-jährigen Luise Heim gilt, möchte bei den "Senioren" vorankommen. "Ich sehe den Unterschied gar nicht so groß", sagt sie mit Hinblick zumindest auf die nationale Konkurrenz. Mit 15 Jahren stand sie bereits bei der deutschen Meisterschaft im Halbfinale und holte sich den Titel der U22. "Die Weltspitze ist aber noch weit weg", sagt sie. Dass man es aber schaffen könne, hätten andere europäische Spielerinnen wie Tine Baun und Juliane Schenk und zuletzt die Spanierin Carolina Marin gezeigt. "Die hat ja mit dem WM-Titel den Vogel abgeschossen", sagt Li. Einen Erwartungsdruck sieht die Hamburgerin nach eigenen Worten nicht. "Druck mache ich mir höchstens selbst", sagt das selbstbewusste Talent.
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