International 2026.08.18

Jetzt hat es auch Christo Popov bei der WM erwischt

Jetzt hat es auch Christo Popov bei der WM erwischt
Out schon zum Auftakt: Christo Popovv [Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Bernd-Volker Brahms
Das Favoritensterben im Herreneinzel bei der WM in Neu-Delhi geht weiter.
Nach dem Topgesetzten Shi Yu Qi ist nun auch der 24-jährige Franzose Christo Popov in der ersten Runde ausgeschieden. Der an Position fünf gesetzte Popov verlor in 64 Minuten mit 17:21, 19:21 gegen den Japaner Kenta Nishimoto.

„Es ist eine große Enttäuschung für mich“, sagte Popov nach der Partie. Er habe alles reingelegt, um die Partie zu gewinnen. Allerdings habe er einige leichte Fehler gemacht und auch Probleme mit dem Drift in der Halle gehabt. „Der ist unberechenbar“, sagte der Franzose, der als einer der Favoriten auf den Titel galt.

Lange Zeit im zweiten Satz konnte man das Gefühl haben, dass Popov mit langen Ballwechseln seinen 31-jährigen asiatischen Kontrahenten langsam „abkocht“. Doch dieser konnte die effektiveren Punkte machen und blieb auch im zweiten Satz dran.

Der Europameister war nach eigenen Angaben in guter Form. „Ich hätte in der ersten Runde lieber einen anderen Gegner gehabt, um mich besser an die Halle zu gewöhnen“, sagte Popov. „Aber das ist nun mal Teil des Spiels.“

Bereits zuvor waren beide deutschen Mixed-Doppel in Neu-Delhi ausgeschieden. Insbesondere die deutschen Meister Marvin Seidel und Thuc Phuong Nguyen hatten sich Hoffnungen auf die Runde zwei gemacht. Als Nummer 33 der Weltrangliste mussten sie gegen Chan Yin Chak und Ng Tsz Yau aus Hongkong antreten, die ihrerseits auf Rang 27 geführt werden. Letztlich ging die Partie mit 20:22, 11:21 verloren. „Wir haben den Start verpasst und dann auch noch auf der besseren Seite, da wurde es dann doppelt schwer“, sagte Marvin Seidel nach der Partie. „Es ist schon ärgerlich, wie es gelaufen ist“, sagte auch Thuc Phuong Nguyen.

Enttäuschend schied heute (Dienstag) am zweiten WM-Tag das zweite deutsche Mixed mit Simon Krax und Amelie Lehmann in der ersten Runde aus. Sie unterlagen den Brasilianern Fabricio Farias und Jaqueline Lima nach 49 Minuten mit 14:21, 21:19, 14:21. „Es war heute nicht wirklich ein Spiel gegen die Gegner, sondern mehr gegen uns. Wir sind mit den Windbedingungen hier nicht klargekommen, die heute wieder ganz anders waren als gestern“, sagte ein enttäuschter Simon Krax nach dem Spiel.


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