Kolumne 2026.08.16

Das Gesicht des deutschen Badminton-Einzels: Yvonne Li

Das Gesicht des deutschen Badminton-Einzels: Yvonne Li
Die deutsche Nummer eins bei den Damen: Yvonne Li [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Interessieren Sie sich für Badminton und haben Sie das deutsche Damen-Einzel im Blick, kennen Sie mit Sicherheit Yvonne Li.
Mittlerweile spielen rund um diesen Sport auch Themen wie der beste Bet365 Angebotscode in Deutschland eine Rolle, aber rein sportlich fällt schnell ihr Name. Hat sie doch sieben deutsche Einzeltitel und zwei Olympiateilnahmen zu Buche stehen.

Der Weg vom ersten DM-Titel zur deutschen Spitze!

Yvonne Li kam am 30. Mai 1998 in Hamburg auf die Welt und gewann 2019 sie zum ersten Mal die Deutsche Meisterschaft im Damen-Einzel. Im selben Jahr kam sie bei den Europaspielen in Minsk bis ins Viertelfinale.

In den darauffolgenden Jahren triumphierte Li immer wieder bei den DM. Nach dem sie 2025 verletzungsbedingt fehlte, stand sie heuer in Cloppenburg wieder auf dem Feld. Und holte ihren siebten Einzeltitel, wobei das Finale gegen Miranda Wilson mit einem 21:12 und 21:16 eine ziemlich klare Sache war. Und in Cloppenburg holte sie auch den Titel im Doppel gemeinsam mit Isabel Lohau.

Stationen:

Deutsche Meisterschaft 2019 -> Erster Einzeltitel
Olympia Tokio 2020 ->Erste Olympiateilnahme
Olympia Paris 2024 -> Zweite Olympiateilnahme
Deutsche Meisterschaft 2026 -> Siebter Einzeltitel
Denmark Challenge 2026 -> Turniersieg
Valence Alpes International 2026 -> Finaleinzug

International weist die Konkurrenz ein anderes Niveau auf

Auf internationaler Ebene und insbesondere außerhalb Europas ist das Unterfangen für Li deutlich schwieriger, denn viele der stärksten Spielerinnen kommen aus Asien. Insbesondere in China, aber auch in Japan, Südkorea, Indonesien sowie Malaysia, sind die Voraussetzungen vollkommen anders.

Trotzdem kam sie etwa bei den All England 2023 bis ins Achtelfinale, wo sie auf Akane Yamaguchi, damals die Nummer eins der Welt, traf. Und nur, um ein weiteres Beispiel zu nennen, bei der WM 2025 erwischte sie mit An Se-Young ebenfalls eine Gegnerin aus der absoluten Spitze.

Ihre höchste Position in der Weltrangliste erreichte sie im Sommer 2023 mit dem 21. Platz. Doch danach machte ihr unter anderem ein Ermüdungsbruch im Mittelfuß von Ende 2024 einen Strich durch die Rechnung.

Vor der WM 2026 kam Li nach Verletzungen wieder in Fahrt

2026 triumphierte Li, als sie bei der Deutschen Meisterschaft sowohl im Einzel als auch im Doppel siegte. Doch danach kostete sie eine Blessur am Handgelenk die Teilnahme an den German Open. Im April klappte es mit der EM-Teilnahme, und sie zog ins Viertelfinale ein.

An diese Form knüpfte sie bei der Denmark Challenge in Brøndby an, denn dort bezwang sie im Finale die topgesetzte Lokalmatadorin Amalie Schulz. Rund zwei Wochen später zog es bei den Valence Alpes International abermals ins Finale ein.

Auch wenn die Denmark Challenge etwa nicht mit einem Super-750- oder Super-1000-Turnier vergleichbar sein mag, war es für Li am wichtigsten, wieder mehrere Partien am Stück zu bestreiten. Ein Turniersieg und das weitere Finale machten daraus zudem alles andere als einen schlechten Frühsommer.

Unabhängig von den Resultaten bei der WM in Delhi, ist sie in Deutschland nicht von der Spitze wegzudenken. Trifft doch Li auf globaler Ebene auf Gegnerinnen mit einem vollkommen anderen Niveau, gegen die meistens, wenn dann, Dänemarks Spielerinnen Chancen haben. Miranda Wilson rückt zwar nach, aber sieben DM-Titel und zwei Olympiateilnahmen sprechen natürlich für sich.


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