International 2026.08.22
Gewinnt erstmals ein Franzose die Badminton-WM?

Alex Lanier: "Ich habe gekämpft wie verrückt" [Foto/LIVE: BadmintonPhoto]
Von Bernd-Volker Brahms
Der 21-jährige Franzose Alex Lanier ist heute in Neu Delhi ist WM-Finale eingezogen.
Der Europameister von 2025, der in der Weltrangliste an Position zehn geführt wird, besiegte den 22-jährigen Kanadier Victor Lai nach 85 Minuten mit 16:21, 21:13, 21:14.
"Ich habe heute gekämpft wie verrückt", sagte der junge Franzose nach der Partie. Er sei mit einem guten Gefühl am Morgen aufgestanden und wollte "jeden einzelnen Punkt" des Halbfinals genießen. Dabei geriet er in einen ähnlichen Rückstand wie am Tag zuvor bereits im Viertelfinale.
Der Franzose verlor Satz eins und lief auch im zweiten Durchgang dem Kandier hinterher, bis es beim Stand von 12:12 zwei Ballwechsel mit 43 bzw. 51 Schlägen gab, die der Franzose für sich entscheiden konnte. "Heute lief das Match in meine Richtung, dass ist nicht immer so. Man muss bereit sein zum Kampf, das war ich heute."
Für den an Position sieben gesetzten Kanadier ist es etwas tragisch. Bereits vor einem Jahr in Paris bei der WM stand der heute 22-Jährige im Halbfinale und hatte gegen den späteren Weltmeister Shi Yu Qui sogar zwei Matchbälle. Nun hat er ein zweites Mal die ganz große Überraschung verpasst. Bei den All England in diesem Jahr in der ersten Runde hatte er den Franzosen noch mit 23:21 im dritten Satz besiegt.
Als Erfolgsgeheimnis bezeichnete Alex Lanier es, dass er in der Woche vor der WM in Dänemark trainiert habe. Dort habe er gegen Anders Antonsen verloren. "Das hat mir genug Motivation gegeben.
Dagegen kann Alex Lanier nicht nur als erster Franzose die WM gewinnen, sondern auch als zweitjüngster Spieler. 1983 war der Indonesier Icuk Sugiarto mit 20 Jahren noch etwas jünger.
Ob Lanier tatsächlich der erste französische Weltmeister wird, hängt auch von der Spielplangestaltung am Finaltag der WM ab. Denn Laniers Landsleute Thom Gicquel und Delphine Delrue haben ebenfalls das Endspiel erreicht. Sie besiegten die an Position zwei gesetzten Chinesen Jiang Zhen Bang und Wei Ya Xin mit 19:21, 21:13, 21:11.
"Ich habe heute gekämpft wie verrückt", sagte der junge Franzose nach der Partie. Er sei mit einem guten Gefühl am Morgen aufgestanden und wollte "jeden einzelnen Punkt" des Halbfinals genießen. Dabei geriet er in einen ähnlichen Rückstand wie am Tag zuvor bereits im Viertelfinale.
Der Franzose verlor Satz eins und lief auch im zweiten Durchgang dem Kandier hinterher, bis es beim Stand von 12:12 zwei Ballwechsel mit 43 bzw. 51 Schlägen gab, die der Franzose für sich entscheiden konnte. "Heute lief das Match in meine Richtung, dass ist nicht immer so. Man muss bereit sein zum Kampf, das war ich heute."
Für den an Position sieben gesetzten Kanadier ist es etwas tragisch. Bereits vor einem Jahr in Paris bei der WM stand der heute 22-Jährige im Halbfinale und hatte gegen den späteren Weltmeister Shi Yu Qui sogar zwei Matchbälle. Nun hat er ein zweites Mal die ganz große Überraschung verpasst. Bei den All England in diesem Jahr in der ersten Runde hatte er den Franzosen noch mit 23:21 im dritten Satz besiegt.
Als Erfolgsgeheimnis bezeichnete Alex Lanier es, dass er in der Woche vor der WM in Dänemark trainiert habe. Dort habe er gegen Anders Antonsen verloren. "Das hat mir genug Motivation gegeben.
Dagegen kann Alex Lanier nicht nur als erster Franzose die WM gewinnen, sondern auch als zweitjüngster Spieler. 1983 war der Indonesier Icuk Sugiarto mit 20 Jahren noch etwas jünger.
Ob Lanier tatsächlich der erste französische Weltmeister wird, hängt auch von der Spielplangestaltung am Finaltag der WM ab. Denn Laniers Landsleute Thom Gicquel und Delphine Delrue haben ebenfalls das Endspiel erreicht. Sie besiegten die an Position zwei gesetzten Chinesen Jiang Zhen Bang und Wei Ya Xin mit 19:21, 21:13, 21:11.
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