International 04.03.2018

Manipulation: Malaysische Zeitung veröffentlicht Namen

Tan Chun Seang wird Manipulation vorgeworfen [Foto: BadmintonPhoto/Archiv]
Von Redaktion
Die malaysische Tageszeitung "The Star" hat die Namen der zwei Badmintonspieler veröffentlicht, die unter Verdacht stehen, Spiele absichtlich verloren zu haben. Einer der beiden Spieler war in der deutschen Bundesliga aktiv.
Wie "The Star", Malaysias meistgelesene Tageszeitung, berichtet, soll es sich bei den Verdächtigen um Zulfadli Zulkiffli und Tan Chun Seang handeln. Beide Athleten haben die BWF-Anhörung ('Hearing') bereits hinter sich. Diese fand in der vergangenen Woche in Singapore statt.

Der 25-jährige Zulfadli wurde im Jahr 2011 Jugend-Weltmeister. Im Endspiel besiegte er Viktor Axelsen.

2016 gewann er die Titel bei den Russia und Brazil Open. Sein letztes internationales Turnier bestritt die einstige Einzelhoffnung seines Landes mit den Thailand Masters im Januar dieses Jahres.

Chun Seang hat seit den Thailand Open im Juni des letztes Jahres an keinem internationalen Turnier mehr teilgenommen. Der 31-Jährige gehörte zum Thomas Cup-Aufgebot Malaysias im Jahr 2010. Er verließ das Nationalteam im Jahr 2011, um nach Österreich zu ziehen. In Wien stand er als Sparringspartner und Co-Trainer der Nationalmannschaft beim ÖBV unter Vertrag. In der deutschen Bundesliga spielte er in der Saison 2011/2012 für den PTSV Rosenheim in Liga eins.

Sollten beide Spieler von der BWF schuldig gesprochen werden, droht ihnen eine lebenslange Sperre.




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