Stars 14.11.2019

Peter Gade über Momota, Axelsen und Sindhu

Peter Gade über Momota, Axelsen und Sindhu
Peter Gade [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Badminton-Legende Peter Gade (42) befindet sich mit seiner Akademie (PGA) gerade in Indien, um der jüngeren Generation dänische Badminton-Skills näherzubringen.
Im Interview mit der Tageszeitung "The Hindu" spricht der ehemalige Weltranglistenerste aus Dänemark über P.V. Sindu, Kento Momota, Viktor Axelsen und das indische Badminton.

Über Kento Momota

"Momota ist der große Favorit auf die Goldmedaille. Aber er wird im eigenen Land sehr stark unter Druck sein. Im Dameneinzel ist das Feld etwas ausgeglichener. Ich denke, dass fünf bis sechs Spielerinnen das Potential haben, um den Olympiasieg mitzuspielen."

Über Viktor Axelsen

"Ich hoffe, Viktor Axelsen bleibt bis Tokio verletzungsfrei. Dann kann er für Momota eine Herausforderung sein. Ich würde mich freuen, wenn Viktor und auch Anders Antonsen Momota bei Olympia in Bedrängnis bringen können."

Über P.V. Sindhu

"Es ist klar, dass nach einem großen Triumph wie der Gewinn einer Weltmeisterschaft erstmal nichts ist wie bisher. Man muss zu sich selbst finden und neue Ziele definieren. Aber ich bin mir sicher, dass Sindhu zu alter Forme finden wird. Sei es beim BWF World Tour-Finale oder bei den Olympischen Spielen."

Über die "neue" Rolle der Trainer

"Die Rolle der Coaches hat sich in den letzten Jahren verändert. Es gibt sehr viele Pausen in den Matches, dadurch können die Trainer sehr viel Einfluss auf das Spiel nehmen. Zu meiner aktiven Zeit war das in der Form nicht möglich."

Über das indische Badminton

"Badminton in Indien hat sich enorm entwickelt. Man merkt, wie populär der Sport hier ist. Aber ich denke, dass das erst der Anfang ist. Wir werden bald viele neue indische Weltklassespieler sehen."