Kolumne 01.07.2019

Peng Soon und Liu Ying: die neue Weltspitze im Doppel

Peng Soon und Goh Liu Ying [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Dass sich malaysische Spieler in Sachen Badminton nicht verstecken brauchen, ist bereits seit längerem bekannt. Schon lange gehörten Cheng Peng Soon und Goh Liu Ying zu der absoluten Spitzenklasse des asiatischen Landes.
Nun haben sie sich auch den ersten Platz im weltweiten Ranking für gemischte Doppel gesichert. Dieser Artikel verrät, was kommende Saison noch von dem Duo zu erwarten ist.

Von Kuala Lumpur nach Guanghzou

Peng Soon und Liu Ying krönten Ende Juni ein erfolgreiches erstes Halbjahr mit dem Aufstieg zur Nummer eins im weltweiten Ranking. Diese Positionierung ist von weitreichender Bedeutung. Denn sie heißt, dass die beiden Malaysier im Dezember in China antreten dürfen. Dort werden vom 11. bis 15.12. die World Tour Finals abgehalten, eines der bedeutendsten Turniere der Badmintonszene. Bereits jetzt können Fans sich informieren, welche Online Sportwetten sie im Dezember auf ihre Idole abschließen können, damit sie möglicherweise an einem Sieg auf mehr als nur emotionale Art und Weise teilhaben können. Und die Chancen dazu stehen gut. So schreib Liu Ying den bisherigen Erfolg nicht nur reinem Glück zu, sondern führt ihn auf diszipliniertes Training und saubere Strategie zurück. Somit hält sie es auch für wahrscheinlich, dass sie mit ihrem Spielpartner Peng Soon die heißbegehrte Position halten kann.

Schwierigkeiten als Einzelspieler

Gemeinsam sind wir stark - dieses Motto könnte auch für Peng Soon und Liu Ying gelten. Denn Liu Ying gab offen zu, das sie und ihr Mitspieler Peng Soon in ihren Individualkarrieren mit Herausforderungen zu kämpfen hatten. Zwar liefert jeder für sich auch ein astreines Spiel ab, die großen Erfolge erzielten die beiden jedoch bisher nur im Doppelpack. In den Jahren, seit sie anfingen zusammen zu spielen, belegten sie regelmäßig Plätze unter den zehn besten gemischten Doppeln weltweit. Kein Wunder, dass die beiden auch weiterhin vorhaben, im Team bei Wettbewerben anzutreten. Von den neun Turnieren, die sie in der ersten Hälfte von 2019 spielten, konnten sie in zweien ihre Gegner ausstechen. Sie schmücken sich seitdem mit dem Titel der Thailand Masters und der New Zealand Open. Ihr nächster Schachzug ist es, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren, die 2020 wieder abgehalten werden. Worauf das Team dort hinaus will, dürfte klar sein: 2016 konnten Sie bereits die Silbermedaille in Rio de Janeiro ergattern. In der logischen Konsequenz soll es diesmal die Goldmedaille im Badminton sein. Bisher sieht es gut aus für die beiden malaysischen Spieler: Noch ist ihnen das Schicksal gewogen und sie haben keine nennenswerten Verletzungen von ihren Spielen davon getragen. Jeder Profisportler weiß, dass ein Sportunfall weitreichende Konsequenzen haben kann.

Geballte Power aus Malaysia

Liu Ying on Peng Soon sind nicht die einzigen Malaysier, die derzeit hohe Plätze in der Doppel Weltrangliste belegen. So konnten sich Soon Huat und Lai Jemie für den siebten und Kian Meng und Pei Jing für den neunten Platz qualifizieren. So gesehen wäre ein Weltmeistertitel für die Malaysier mehr als verdient. Wie gut das Training von Choon Eng das starke Paar auf den Sieg vorbereitet, wird sich im Dezember zeigen.